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Brennpunkte DFB-Auswahl verpasst das EM-Endspiel
Nachrichten Brennpunkte DFB-Auswahl verpasst das EM-Endspiel
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22:24 14.07.2016
Bundestrainer Joachim Löw beim Halbfinale in Marseille, das die deutsche Mannschaft mit 0:2 verloren hat. Quelle: Arne Dedert/dpa
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Marseille

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat das Endspiel der Europameisterschaft verpasst. Im Halbfinale verlor das Team von Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstagabend in Marseille gegen Gastgeber Frankreich mit 0:2 (0:1).

Damit trifft die Équipe tricolore am Sonntag (21.00 Uhr/ARD) im Finale in Saint-Denis auf Portugal, das am Mittwoch Wales mit 2:0 (0:0) besiegt hatte.

Vor 69 000 Zuschauern im ausverkauften Stade Vélodrome erzielte der überragende Antoine Griezmann (45.+2 Minute/Handelfmeter, 72.) beide Tore für die Franzosen. Vor dem 0:1 klärte DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger bei einem Eckball den Ball im Strafraum mit der Hand. Beim 0:2 patzte erst Joshua Kimmich und dann - erstmals bei diesem Turnier - auch sein Münchner Teamkollege Manuel Neuer im Tor. Sie ermöglichten so die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Nach dem souveränen 2:0-Sieg der Portugiesen in Lyon über Wales haben in der Nacht zum Donnerstag in Portugal Zehntausende Landsleute den Einzug von Cristiano Ronaldo & Co. ins EM-Finale lautstark gefeiert. Es ist nach 2004 die zweite Endspiel-Teilnahme der Portugiesen. In der Hauptstadt Lissabon ging die Party bis in den Morgen hinein. Der kollektive Glückstaumel erreichte sogar den Regierungspalast. Ministerpräsident António Costa schrieb auf Twitter: „Am Sonntag wird noch lauter geschrien: Es lebe Portugal!“

Trotz des Ausscheidens im Semifinale kann das Überraschungs-Team aus Wales mit einem umjubelten Empfang rechnen. Das Team um Superstar Gareth Bale wird am Freitag in der Hauptstadt Cardiff zurückerwartet. Dort soll das Team zunächst 90 Minuten im offenen Bus durch die Stadt fahren, dann im Cardiff City Stadium auf der Bühne geehrt werden, teilte der walisische Verband FAW am Donnerstag mit. Regierungschef Carwyn Jones lobte die EM-Debütanten für ihr starkes Auftreten bei der EM. „Das war für Wales mehr als nur ein Fußball-Turnier“, betonte Jones.

dpa

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