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Brennpunkte Dachrestaurant in Mumbai Flammen: Mindestens 14 Tote
Nachrichten Brennpunkte Dachrestaurant in Mumbai Flammen: Mindestens 14 Tote
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14:32 29.12.2017
Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchen den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Quelle: AP
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Mumbai

Ein Feuer in einem beliebten Nachtschwärmer-Treffpunkt der indischen Metropole Mumbai hat mindestens 14 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 30 wurden nach Polizeiangaben verletzt, einige davon schwer.

Das Feuer brach am Freitag kurz nach Mitternacht (Ortszeit) im Dachgarten-Restaurant des mehrstöckigen Gebäudes aus und breitete sich sehr schnell über den Komplex aus.

Rund 150 Menschen wurden aus dem brennenden Gebäude in Sicherheit gebracht, wie lokale Medien berichteten. Die meisten Opfer seien Frauen zwischen 20 und 35 Jahren, die auf einer Geburtstagsparty in dem Dachrestaurant gewesen seien. Auch die 28-jährige Gastgeberin sei ums Leben gekommen, berichtete die Zeitung „Times of India“.

Das Gebäude steht im Stadtteil Kamala Mills, einem sanierten Gewerbeviertel mit eleganten Restaurants und Kaufhäusern. Das Feuer ging laut Polizei von einer Zeltkonstruktion aus Stoff und Bambus in dem Dachgarten aus, die aus ungeklärten Gründen Feuer fing. Die Ermittler werfen den Besitzern des Lokals vor, gegen Brandschutzvorschriften verstoßen zu haben. So habe es weder Feuerlöscher noch Notausgänge gegeben.

Eine Augenzeugin, die während des Feuers in dem Gebäude war, berichtete, das Gebäude sei „innerhalb von Sekunden“ von Flammen umschlossen gewesen. Es habe eine Massenpanik gegeben. „Ich weiß immer noch nicht, wie ich da lebend rausgekommen bin“, schrieb Sulbha Arora. Laut Polizei versuchten viele der Opfer, in den Toiletten Schutz vor den Flammen zu finden. Auf diese Weise seien sie eingeschlossen worden. Todesursache waren in allen Fällen Rauchvergiftungen, wie es von einem Krankenhaus hieß.

Die Polizei eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schuldhaften Tötung und nahm zwei Menschen fest. Zudem wurden fünf städtische Beamte suspendiert, die fahrlässig Genehmigungen erteilt haben sollen.

dpa

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