Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Der päpstliche Segen „Urbi et Orbi“
Nachrichten Brennpunkte Der päpstliche Segen „Urbi et Orbi“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:02 16.04.2017
Papst Franziskus feiert die Ostermesse. Quelle: Andrew Medichini
Anzeige

Rom (dpa) - Der apostolische Segen „Urbi et Orbi“ gehört zu den bekanntesten Riten der römisch-katholischen Kirche. Die lateinische Formel bedeutet „der Stadt und dem Erdkreis“ und geht auf die Antike zurück.

Das imperiale Bewusstsein im Römischen Reich setzte die Stadt Rom (urbs) mit dem Erdkreis (orbis) gleich. Die Kirche fügte sie erstmals im 13. Jahrhundert in das offizielle Ritual ein, auch um den weltumfassenden Anspruch der Kirche zu dokumentieren.

Den feierlichen Segen erteilt der Papst als Bischof von Rom und als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Mit päpstlicher Erlaubnis können auch Kardinäle, Bischöfe oder Priester den Segen erteilen. Gespendet wird er zu besonderen Anlässen von der Loggia, dem Mittelbalkon des Petersdomes in Rom: am Ostersonntag, am ersten Weihnachtstag und nach der Wahl eines Papstes.

Die Zeremonie ist für alle Gläubigen mit einem Sündenablass verbunden. Tausende strömen jeweils auf den Petersplatz, Millionen verfolgen das Geschehen weltweit über Radio, Fernsehen oder Internet.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Bundesregierung nennt den neuen Raketentest Nordkoreas einen „klaren Bruch des Völkerrechts“.

16.04.2017

Die türkische Republik blickt auf eine turbulente Geschichte zurück. Nun treffen die Türken am 16.

16.04.2017

Mit einem neuen Raketentest hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un die USA herausgefordert.

16.04.2017
Anzeige