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Deutlich weniger Flüchtlinge an Bayerns Grenzen

München Deutlich weniger Flüchtlinge an Bayerns Grenzen

An der Grenze Mazedoniens sitzen Tausende von Flüchtlingen fest. In den vergangenen Tagen nimmt die Zahl der Neuankömmlinge an der Grenze zu Bayern nach Zählung der Bundespolizei ab.

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Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze.

Quelle: Armin Weigel/archiv

München. Die Zahl der über die bayerische Grenze nach Deutschland einreisenden Migranten ist nach Angaben der Bundespolizei in den vergangenen Tagen stark zurückgegangen.

Am Dienstag etwa wurden nur 50 Menschen an der Grenze gezählt, wie die Behörde am Mittwoch in München mitteilte. Im Schnitt registrierten die Beamten nach diesen Angaben in den vergangenen acht Tagen weniger als 500 Menschen täglich.

Das Sozialministerium in Bayern verweist darauf, dass die Zahlen der Bundespolizei unvollständig seien. Hinzu kämen Flüchtlinge, die von der Landespolizei gezählt werden sowie sogenannte Direktzugänge. Das sind die Flüchtlinge, die sich selbst bei den Behörden melden und Asyl beantragen - ohne dass die Polizei sie vorher aufgegriffen hat. Zur Verdeutlichung: Nach den Zahlen der Bundespolizei kamen in der vergangenen Woche 5200 Flüchtlinge in den Freistaat. Laut Ministerium waren es aber mehr als 7500. Tagesaktuelle Zahlen nennt es nicht.

Die Zahlen der Bundespolizei lassen eine Abnahme der Neuankömmlingen an den Grenzen ab dem 16. Februar erkennen. Vor diesem Datum kamen täglich noch weit mehr als 2000 Menschen in Bayern an, danach nur noch mehrere Hundert. Womit diese Entwicklung zusammenhängen könnte, dazu wollte sich ein Sprecher der Bundespolizei am Mittwoch nicht äußern. Man wolle nicht über Ursachen spekulieren, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Österreich hatte Ende Januar eine Jahresobergrenze von 37 500 Flüchtlingen festgelegt und am 17. Februar verkündet, täglich nur noch 80 Asylbewerber zuzulassen. Inzwischen hat auch Mazedonien eine restriktive Politik an seinen Grenzübergängen zu Griechenland eingeführt und lässt nur noch eine begrenzte Zahl von Migranten einreisen.

dpa

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