Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Deutschland will Botschafter in Ankara auf Posten lassen
Nachrichten Brennpunkte Deutschland will Botschafter in Ankara auf Posten lassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:42 01.08.2016
Anzeige
Berlin/Ankara

Deutschland will seinen Botschafter in der Türkei, Martin Erdmann, trotz der jüngsten Spannungen auf Posten lassen. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, sagte, es gebe keine Überlegungen, den Botschafter abzuziehen.

„Das wäre auch kontraproduktiv, so etwas so zu tun. Der Abbruch von Dialog und Kommunikation wäre ganz sicher nicht das richtige Mittel“, so Schäfer. Wegen des Streits um eine Pro-Erdogan-Demonstration in Köln hatte das türkische Außenministerium zuvor den Gesandten der deutschen Botschaft in Ankara, Robert Dölger, für Montag zum Gespräch einbestellt.

Erdmann ist im Urlaub. Die türkische Regierung hatte scharfe Kritik daran geäußert, dass Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sich am Sonntag nicht per Videoleinwand an die Demonstranten in Köln wenden durfte.

Ministeriumssprecher Schäfer sagte, die Bitte zum Gespräch sei zwischen Staaten eine „tagtäglich vorkommende Normalität“. „Das ist zunächst einmal nichts Außergewöhnliches. Es ist gute Gepflogenheit, einer solchen Einladung Folge zu leisten.“

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Flüchtlingszuwanderung ist inzwischen auch bei den Jobcentern angekommen. Sie sind für anerkannte Flüchtlinge ohne Job die erste Anlaufstelle. Das hat die Gesamtzahl der Ausländer in Hartz-IV-Bezug stärker ansteigen lassen. Die Bundesagentur sieht das undramatisch.

02.08.2016

Wegen Sex vor der Ehe sind in Indonesien drei junge Paare öffentlich ausgepeitscht worden.

02.08.2016

Europa ist nach etlichen islamistischen Anschlägen verunsichert. Jetzt warnt der Papst vor voreiligen Schuldzuweisungen.

01.08.2016
Anzeige