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Brennpunkte Dokumentation: Statement von US-Präsident Barack Obama
Nachrichten Brennpunkte Dokumentation: Statement von US-Präsident Barack Obama
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21:46 22.12.2012
US-Präsident Obama kämpfte vor Medienvertretern in Washington mit den Tränen. Foto: Michael Reynolds
Washington

er braucht, um in diesem abscheulichem Verbrechen zu ermitteln, für die Opfer zu sorgen und ihre Familien zu betreuen.

Wir haben in den vergangenen Jahren zu viele dieser Tragödien ertragen müssen. Und jedes Mal, wenn ich solche Nachrichten erfahre, reagiere ich nicht als Präsident, sondern wie es jeder andere auch tun würde - als Elternteil. Und heute war das ganz besonders der Fall. Ich weiß, es gibt in Amerika nicht einen Vater oder eine Mutter, die nicht die gleiche überwältigende Trauer fühlen wie ich es tue.

Die Mehrzahl derer, die heute gestorben sind, waren Kinder - wunderschöne kleine Kinder zwischen fünf und zehn Jahre alt. Sie hatten ihr ganzes Leben noch vor sich - Geburtstage, Schulabschlüsse, Hochzeiten, ihre eigenen Kinder. Unter den Opfern waren auch Lehrer - Männer und Frauen, die ihr Leben der Aufgabe gewidmet haben, unseren Kindern zu helfen, ihre Träume zu erfüllen.

Unsere Herzen sind heute gebrochen - für die Eltern und Großeltern, Schwestern und Brüder dieser kleinen Kinder, und für die Familien der Erwachsenen, die wir heute verloren haben. Unsere Herzen sind auch für die Eltern der Überlebenden gebrochen. So gesegnet sie auch sind, dass ihre Kinder heute Abend bei ihnen zu Hause sind, so wissen sie dennoch, dass ihren Kindern ihre Unschuld zu früh entrissen wurde. Und es gibt keine Worte, die ihren Schmerz lindern können.

Als Land haben wir das zu oft durchgemacht. Ob es eine Grundschule in Newtown ist, oder ein Einkaufszentrum in Oregon, oder ein Tempel in Wisconsin, oder ein Kino in Aurora oder eine Straßenecke in Chicago - diese Viertel sind unsere Viertel, und diese Kinder sind unsere Kinder. Und wir müssen zusammenkommen und sinnvolle Maßnahmen ergreifen um weitere Tragödien wie diese zu vermeiden, jenseits von politischen Erwägungen.

Diesen Abend werden Michelle und ich tun, was, wie ich denke, alle Eltern in Amerika tun werden: Unsere Kinder noch etwas fester umarmen und ihnen sagen dass wir sie lieben. Und wir werden auch einander wieder sagen, wie sehr wir uns lieben. Aber in Connecticut gibt es Familien, die das heute Abend nicht tun können. Und sie brauchen jetzt uns alle. In den schweren Tagen, die nun kommen werden, müssen wir für diese Gemeinschaft als Amerikaner unser Bestes geben. Und ich werde alles tun, was in meiner Macht als Präsident steht, um zu helfen.

Es kann zwar nichts die Lücke füllen, die ein Kind oder ein geliebter Mensch hinterlässt, doch wir alle können denjenigen, die Hilfe benötigen, unsere Hand reichen. Wir können sie daran erinnern, dass wir für sie da sind, dass wir für sie beten und dass die Liebe, die sie für die fühlten, die sie verloren haben, nicht nur in ihren Erinnerungen fortdauert, sondern auch in unseren.

Gott möge die Erinnerung an die Opfer segnen, und, in den Worten der heiligen Schrift, diejenigen heilen, die gebrochenen Herzens sind und ihre Wunden verbinden.“

dpa

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