Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Ermittler sprengen Kinderpornoring in Brasilien
Nachrichten Brennpunkte Ermittler sprengen Kinderpornoring in Brasilien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:42 21.10.2017
In Brasilien wurde ein riesiger Kinderpornoring gesprengt. Uwe Zucchi/Symbolbild Quelle: Uwe Zucchi
Anzeige
Rio de Janeiro

Die brasilianische Polizei hat in einer landesweiten Razzia gegen ein Pädophilen-Netzwerk 108 Verdächtige festgenommen. Sie sollen Kinderpornografie nicht nur verbreitet, sondern in einigen Fällen auch selbst produziert haben, wie brasilianische Medien berichteten.

Es handle sich um die größte Operation gegen Pädophilie in einem südamerikanischen Land, wie ein Behördensprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. 1100 Polizisten durchsuchten Gebäude in 24 der 26 brasilianischen Bundesstaaten und der Hauptstadt Brasilia. An der Operation waren auch Spezialisten der US-Botschaft beteiligt.

Der britische Sender BBC berichtete, die Ermittler hätten insgesamt 150 000 kinderpornografische Bilder sichergestellt. Die mutmaßlich von der Gruppe selbst hergestellten Bilder zeigten demnach unter anderem auch den Missbrauch von jungen Kindern und Säuglingen. Unter den Festgenommenen seien Polizisten im Ruhestand, Beamte und Verantwortliche von Jugend-Fußballvereinen. Ob der Ring in Brasilien unabhängig operiert oder Verbindungen zu kriminellen Netzwerken in anderen Ländern gehabt habe, untersuchten die Ermittler noch, hieß es in dem Bericht.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nach einem Anschlag der Terrormiliz IS auf eine schiitische Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 56 gestiegen.

21.10.2017

Der spanische Ministerrat ist zu Beratungen über Zwangsmaßnahmen zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien zusammengekommen.

21.10.2017

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat den Anschlag auf eine Moschee in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit fast 40 Toten für sich reklamiert.

21.10.2017
Anzeige