Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Erzbischof Müller kritisiert Ökumene-Aufruf aus der Politik
Nachrichten Brennpunkte Erzbischof Müller kritisiert Ökumene-Aufruf aus der Politik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:40 31.12.2012
Anzeige
Berlin

Deutsche Spitzenpolitiker täten mit Aufrufen wie „Ökumene jetzt!“ so als sei Kirche eine politische Partei, sagte der Präfekt der vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre der „Rheinischen Post“ (Montag). Müller gilt als eingefleischter Erzkonservativer.

„Wir stimmen über den von Gott geoffenbarten Glauben nicht wie über Parteiprogramme ab“, betonte Müller, der bis zum Herbst das Bistum Regensburg geleitet hatte. „Wir Katholiken können nicht von den Protestanten verlangen, gegen ihr Wahrheitsgewissen den katholischen Glauben zu übernehmen und umgekehrt.“ Müller sprach dabei von „politisierenden Ökumenikern und ökumenisierenden Politikern“.

Ein Gruppe von Prominenten und Politikern war im September mit dem Appell „Ökumene jetzt - ein Gott, ein Glaube, eine Kirche“ an die Öffentlichkeit getreten. Zu den Erstunterzeichnern zählten Bundestagspräsident Norbert Lammert, Verteidigungsminister Thomas de Maizière, Bildungsministerin Annette Schavan (alle CDU) und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Anlass für die Initiative war der 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils, das sich für eine Verständigung mit den Protestanten ausgesprochen hatte, sowie der 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 2017.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Weihnachten im Heiligen Land ist etwas ganz Besonderes. In Bethlehem als Geburtsstadt Jesu fühlen sich viele Christen ihrem Glauben am nächsten.Doch die Nachbarschaft ist alles andere als friedlich.

31.12.2012

Der EKD-Ratsvorsitzende und Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, ist gegen jeden Absolutheitsanspruch von Menschen und Kirchen.In seiner Weihnachtspredigt sagte Schneider am Montag in Düsseldorf, nur Jesus kenne Gott wahrhaftig und vollständig.

31.12.2012

Weihnachten - das ist für den Bundespräsidenten Anlass zur Besinnung. In seiner ersten Ansprache zum Fest als Staatsoberhaupt wünscht sich Joachim Gauck von den Bürgern Zuversicht - und Engagement bei der Gestaltung der Zukunft.

31.12.2012
Anzeige