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Extra: „Pferde und Bajonette“ bringen Netzwelt zum Wiehern

Wahlen Extra: „Pferde und Bajonette“ bringen Netzwelt zum Wiehern

Jede Fernsehdebatte im US-Wahlkampf bietet Platz für Versprecher oder Ironie, die im Internet auf große Resonanz stoßen.

Washington. Jede Fernsehdebatte im US-Wahlkampf bietet Platz für Versprecher oder Ironie, die im Internet auf große Resonanz stoßen. Beim dritten und letzten TV-Duell in der Nacht zum Dienstag sorgte die Bemerkung von Präsident Barack Obama über „Pferde und Bajonette“ für Stimmung.

Damit wollte er die militärische Kompetenz seines Herausforderers Mitt Romney in Frage stellen. Romney hatte behauptet, die US-Marine sei kleiner als je zuvor seit dem Jahr 1917. Obama entgegnete: „Wir haben auch weniger Pferde und Bajonette, weil sich das Wesen unseres Militärs geändert hat.“ Ebenso spöttisch fuhr er fort, seinem Gegenüber die moderne US-Navy zu erklären. „Wir haben diese Dinger, die Flugzeugträger heißen und auf denen Flugzeuge landen können. Und wir haben diese Schiffe für Unterwasser, atomar betriebene U-Boote“, dozierte Obama.

Obamas „Pferde und Bajonette“ waren der Renner beim Kurznachrichtendienst Twitter. Zwischenzeitlich wurde Obamas Bemerkung mehr als 60 000 Mal pro Minute getwittert, wie die Internet-Zeitung „Huffington Post“ berichtete.

Romney hatte bei der zweiten Debatte mit seiner missratenen Aussage über „Aktenordner voller Frauen“ für Erheiterung gesorgt. Romney erzählte beim Thema Chancengleichheit, wie er als Gouverneur des Bundesstaats Massachusetts Frauen in sein Kabinett aufnehmen wollte. Dabei habe er zahlreiche Dossiers über Kandidatinnen erhalten. Für die Auswahl seien bei ihm „binders full of women“ (dt: ganze Ordner voller Frauen) gelandet, sagte Romney. Dies wurde dem fünffache Familienvater als Macho-Gehabe ausgelegt.

Bei der ersten Debatte hatte Romney den Zorn der Fans der Kindersendung „Sesamstraße“ auf sich gezogen. Es ging um das Schicksal des gelben Riesenvogels Bibo (im Englischen Big Bird) und anderer Kinderhelden. „Ich liebe Big Bird“, sagte der für Budgetkürzungen werbende Republikaner. Aber er werde den Geldhahn für den mit Steuergeldern unterstützten Sender PBS zudrehen, auf dem die Sesamstraße seit Jahrzehnten läuft.

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