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Brennpunkte Feuer auf Containerschiff unter Kontrolle
Nachrichten Brennpunkte Feuer auf Containerschiff unter Kontrolle
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21:40 03.09.2016
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Hamburg

Der seit Donnerstag wütende Brand auf einem 300 Meter langen Containerschiff im Hamburger Hafen ist unter Kontrolle. Man könne zwar noch nicht mit Sicherheit „Feuer aus“ melden.

Die Flammen seien aber vollständig mit Löschschaum bedeckt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Dennoch könnten sich die endgültigen Lösch- und Bergungsarbeiten bis in die kommende Woche hinziehen.

Die Einsatzkräfte hatten in der Nacht auf Samstag rund 45.000 Liter Schaum in das betroffene Ladedeck der „CCNI Arauco“ gepumpt, um die Flammen zu ersticken. Es gebe keine Rauchgasentwicklung mehr, das Hafenbecken sei gesichert.

Zuvor waren zwei Löschversuche - das Schiff mit Elbwasser zu fluten und die Flammen mit Kohlendioxid zu ersticken - gescheitert. Das Feuer auf dem Containerschiff brach am Donnerstagnachmittag während Schweißarbeiten im Heckbereich aus. Die Flammen breiteten sich anschließend unter Deck aus. Drei Arbeiter wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Am Samstagmittag sei es gelungen, eine 20 mal 20 Meter große Luke zum betroffenen Laderaum zu öffnen, sagte der Sprecher. Dazu war schweres Gerät notwendig, weil die Luke durch die Hitze verkantet war. Das Innere sei nun besser zugänglich. Dass es weitere Glutnester gebe, könne noch nicht ausgeschlossen werden. Der Laderaum sei randvoll mit Löschschaum und zahlreichen Containern. In ihnen vermutet die Feuerwehr Mobiliar, Farben, Plastik, Kunststoffe und Küchengeräte. Von Gefahrgut gehe man nicht aus.

Die Temperatur am Schiff werde weiter stetig kontrolliert. Es dampfe immer noch aus dem Laderaum, eine Wärmeentwicklung sei weiterhin vorhanden. Die Feuerwehr sei immer noch in großer Zahl vor Ort, um einschreiten zu können, falls das Feuer wieder aufflammt. Wenn das Feuer aus ist, kann der Löschschaum wieder aus dem Laderaum gepumpt werden.

Mit Schaum zu löschen sei eine der letzten Maßnahmen, zu denen man bei einem solchen Feuer greife, sagte der Sprecher. Es sei sehr teuer, aufwendig und personalintensiv. Zwei Firmen hatten der Feuerwehr große Mengen des Schaums zur Verfügung gestellt. „Es ist immer so, dass die einen den anderen mit Schaum aushelfen.“

dpa

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