Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Hinter Einbrüchen steckt oftmals „die georgische Mafia“
Nachrichten Brennpunkte Hinter Einbrüchen steckt oftmals „die georgische Mafia“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:32 01.04.2016
Anzeige
Berlin

Für den Bund der Kriminalbeamten (BDK) liegt die Einbruchskriminalität in Deutschland im wesentlichen in der Hand weniger großer Banden. Der BDK-Vorsitzende André Schulz (45) sagte der „Bild“-Zeitung: Für einen Großteil der Einbrüche in Deutschland seien hochmobile, reisende Tätergruppen verantwortlich.

Professionelle Banden aus Südosteuropa gingen dabei regelrecht auf Raubzug in Deutschland, nähmen sich ganze Landstriche und Städte auf einmal vor. In vielen Fällen stecke „die georgische Mafia“ dahinter. Eine erhebliche Anzahl von Straftaten geht laut BDK-Chef Schulz aber auch auf Täter aus dem Westbalkan und den Maghreb-Staaten zurück.

Schulz sagte dem Blatt: „Deutschland ist für Einbrecher ein Paradies. Wir sind ein reiches Land inmitten eines grenzenlosen Europas. Das weckt Begehrlichkeiten bei Einbrecherbanden aus dem Ausland.“

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist einem Bericht zufolge auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren gestiegen. Im zurückliegenden Jahr seien 167 136 Fälle erfasst worden, berichtete „Die Welt“ unter Berufung auf die neue Kriminalstatistik, die voraussichtlich im Mai offiziell vorgestellt wird. Im Vergleich zum Jahr 2014 sei das ein Plus von fast zehn Prozent.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit Streiks haben französische Gewerkschaften gegen die umstrittene Arbeitsmarktreform der Regierung protestiert. Im Bahnverkehr kam es deshalb zu Störungen.

31.03.2016

Der Arbeitsmarkt ist nach den Worten von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles „aufnahmefähig, robust und für kommende Herausforderungen gewappnet“.

31.03.2016

Bei einem Brückeneinsturz in der indischen Metropole Kolkata sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen.

31.03.2016
Anzeige