Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Hintergrund: Armut in Deutschland

Berlin Hintergrund: Armut in Deutschland

Was Armut ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Grundsätzlich gilt als arm, wer nicht aus eigener Kraft einen angemessenen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Voriger Artikel
Studie: Mehr Armut in den Großstädten
Nächster Artikel
Hintergrund: Armut und ihre verschiedenen Definitionen

In einem öffentlichen Mülleimer in Berlin sucht ein alter Mann nach Verwertbarem. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Berlin. Was als angemessen angesehen wird, hängt von den Lebensbedingungen in einer Gesellschaft ab, und was diese als Mindestbedarf ansieht.

Armut wird überwiegend mit Einkommensarmut gleichgesetzt. Diese stellt jedoch nur einen Aspekt der Armut da und wird in den meisten Fällen von schlechten Wohnverhältnissen, hoher Verschuldung oder sozialer Ausgrenzung begleitet. Gründe dafür sind oft Krankheit, Alter oder Arbeitslosigkeit, aber auch Kinder.

Im deutschen Bundessozialhilfegesetz ist nicht von Armut die Rede, es gibt aber eine „Interventionsschwelle“, wonach Bedürftige ein Recht auf Unterstützung haben. Die Hilfe soll den Empfängern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen und Mittel zur Selbsthilfe sein.

Die Europäische Kommission hat 1981 die relativen Armutsgrenzen festgelegt. Danach ist arm, wessen Einkommen nur 50 Prozent oder weniger des durchschnittlichen Haushaltseinkommen beträgt. Diese Definition ist aber nicht unproblematisch, weil Armut damit nie verschwindet. Statt der Einkommensstatistik wird in Deutschland häufig die Sozialhilfestatistik herangezogen. Aus diesen Zahlen fallen allerdings jene heraus, die keine Sozialhilfe beantragen. So bleibt diese Dunkelziffer unberücksichtigt.

Je nach Definition galten laut dem Armutsbericht der Regierung im Jahr 1998 zwischen 6,6 Prozent und 20 Prozent der westdeutschen Bevölkerung (ohne Ausländer) als einkommensarm. Dies waren 3,9 bis 11,9 Millionen Menschen. Im Osten waren es 0,5 bis 1,8 Millionen. Dies entspricht 2,8 bis 11,9 Prozent.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brennpunkte
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. Klicken Sie hier, um die Galerie für den April 2018 zu sehen!

Der HSV gewinnt sein wichtiges Heimspiel gegen den SC Freiburg mit 1:0. Schaffen die Hamburger noch den Klassenerhalt?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr