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Brennpunkte Hintergrund: Armut und ihre verschiedenen Definitionen
Nachrichten Brennpunkte Hintergrund: Armut und ihre verschiedenen Definitionen
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21:25 25.12.2012
Überlebenskampf: Eine junge Bolivianerin versucht, in La Paz ihren Lebensunterhalt an belebten Kreuzungen zu verdienen. Foto: Martin Alipaz/Archiv
Berlin

Weltbank und UN bezeichnen jemanden als arm, der kaufkraftbereinigt weniger als 1,25 US-Dollar am Tag zur Verfügung hat. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden zählt diejenigen als armutsgefährdet, die weniger als 60 Prozent des nationalen Durchschnitts (Median) verdienen.

In Deutschland liegt die Grenze für Singles damit bei netto 952 Euro im Monat. Auch die EU-Statistiker von Eurostat und die OECD ziehen die 60-Prozent-Schwelle heran.

dpa

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Was Armut ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Grundsätzlich gilt als arm, wer nicht aus eigener Kraft einen angemessenen Lebensunterhalt bestreiten kann.

25.12.2012

In deutschen Großstädten wächst die Armut. Besonders betroffen sind einer neuen Studie zufolge Städte in Nordrhein-Westfalen.In Duisburg und Dortmund habe die Entwicklung „dramatische Züge“ angenommen, heißt es in einer Mitte November vorgestellten Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.

25.12.2012

In Deutschland gibt es seit einigen Jahren eine Tendenz zur Verfestigung von Armut. Das geht aus einem Bericht der Nationalen Armutskonferenz hervor. Die Autoren appellieren an die Politik: Wenn nicht gehandelt wird, nimmt das Armutsrisiko weiter zu.

25.12.2012