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Brennpunkte Hintergrund: Lauschen und Spähen
Nachrichten Brennpunkte Hintergrund: Lauschen und Spähen
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21:48 30.10.2013
Das Handy von Merkel ist möglicherweise von US-Geheimdiensten überwacht worden. Foto: Marcus Brandt/Archiv
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Berlin

Die Überwachungspraktiken des US-Auslandsgeheimdiensts NSA stehen seit der Enthüllung durch den Informanten und IT-Experten Edward Snowden in der Kritik. Einige Beispiele, über die Medien berichtet haben:

INTERNET: Nach Snowdens Enthüllungen zapfen die USA die Rechner von

Internet-Firmen an, um sich Zugang zu Videos, Fotos, E-Mails und

Kontaktdaten zu verschaffen. Der Datenhunger betrifft auch die

Kommunikation in Europa, darunter Deutschland und Frankreich. Die

Möglichkeit dazu bietet unter anderem das Spionageprogramm „Prism“.

Der Geheimdienst NSA und sein britischer Gegenpart GCHQ sollen in

der Lage sein, einen Teil der Verschlüsselung und der Datentunnel im

Internet zu knacken. Das soll nicht nur Online-Banking und

Internet-Shops betreffen, sondern auch Internet-Dienstleister wie

Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, AOL, YouTube, Skype, AOL und

Apple.

TELEFON: Telefon- und Videoverbindungen gelten ebenfalls als nicht

sicher. So soll die NSA die Vereinten in New York abgehört und deren

Videokonferenzanlage angezapft haben. Betroffen sei auch die

EU-Vertretung bei den UN.

Der Geheimdienst soll auch Millionen chinesischer

Mobilfunknachrichten sowie wichtige Datenübertragungsleitungen der

Tsinghua-Universität in Peking ausspioniert haben. In Frankreich

sollen Wirtschaft, Politik und Verwaltung betroffen sein - allein

Ende 2012 und Anfang 2013 rund 70,3 Millionen Datensätze von

Telefonverbindungen. In Mexiko sollen Regierungsmitglieder bespitzelt

worden sein.

dpa

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