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Brennpunkte Hintergrund: Luftwaffe im Syrien-Einsatz
Nachrichten Brennpunkte Hintergrund: Luftwaffe im Syrien-Einsatz
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17:17 10.12.2015
Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich mit Tankflugzeugen und „Tornado“-Jets am Einsatz gegen den IS. Quelle: Bernd Wüstneck/archiv
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Berlin

Mit mehreren Waffensystemen beteiligt sich die Bundeswehr am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Die Fregatte „Augsburg“ ist bereits im Einsatz. Die beteiligten Luftwaffen-Einheiten bereiten ihren Einsatzbeginn von der Türkei aus weiter vor:

„TORNADOS“ sind zweisitzige Kampfflugzeuge. Die Bundeswehr hat derzeit 66 in Betrieb, tatsächlich einsatzbereit sind allerdings nur 29. Die Basisversion ist für Luftangriffe und zur Unterstützung von Bodentruppen aus der Luft konzipiert, ein Teil davon speziell für die Aufklärung gerüstet. Diese Aufklärungs-„Tornados“ kamen auch im Balkankonflikt und in Afghanistan zum Einsatz.

TANKFLUGZEUGE unterstützen die „Tornados“, damit diese über weite Strecken und lange Zeit im Einsatz sein können. Der auf der Frachtversion aufbauende Airbus A310 MRTT verfügt im unteren Laderaum über vier Zusatztanks. Dadurch kann er bis zu 72 Tonnen Flugbenzin aufnehmen und bis zu 45 Tonnen abgeben. Über 22-Meter-Schläuche können in der Luft zeitgleich zwei „Tornados“ betankt werden.


Bundeswehr zu Recce-Tornados
Luftwaffe zu Tornados
Luftwaffe zum Aufklärungssystem
Luftwaffe zur Betankung
Marine zur Fregatte Augsburg

dpa

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Berlin (dpa) – Aufklärungs-„Tornados“ starten in einen der heikelsten Einsätze der Bundeswehr-Geschichte.

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