Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Hintergrund: Waffen und Waffenrecht in den USA
Nachrichten Brennpunkte Hintergrund: Waffen und Waffenrecht in den USA
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:35 23.12.2012
Anzeige
Berlin

Etwa 30 000 Menschen jährlich sterben in den USA wegen des Gebrauchs dieser Waffen - die Hälfte von ihnen begeht Selbstmord. Die Zahl der mit Pistolen verübten Morde liegt bei 10 000 bis 12 000 pro Jahr.

Dennoch sprachen sich bei einer Befragung 2010 nur 44 Prozent der US-Bürger dafür aus, die Waffengesetze zu verschärfen. 54 Prozent waren dafür, sie unangetastet zu lassen oder sogar abzumildern. Mehr als zwei Drittel sind gegen ein Gesetz, das den privaten Besitz von Feuerwaffen verbietet. Auch beim Ex- und Import von Klein- und Leichtwaffen lagen die USA nach Angaben des unabhängigen Genfer Forschungsprojekts Small Arms Survey 2009 weltweit an der Spitze.

Das Recht auf Waffen wurde vor mehr als 220 Jahren im zweiten Zusatzartikel zur Verfassung verbrieft: „Da eine gut organisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates erforderlich ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden“, heißt es dort. Das US-Waffenrecht ist von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. Entwickelt hat sich ein Durcheinander von mehr als 20 000 nationalen, einzelstaatlichen und kommunalen Vorschriften.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Newtown, ein malerisches Städtchen mit gut 27 000 Einwohnern, liegt im Südwesten des US-Bundesstaates Connecticut. Mit seinen gepflegten Häusern, Parks, Antiquitätenläden und einer regen Kulturszene bietet der 1711 gegründete Ort eine hohe Lebensqualität.

23.12.2012

Zu lasche Waffengesetze, brutale Videospiele, Sätze wie: „Der war schon immer merkwürdig“ - nach einem Amoklauf suchen alle nach Erklärungen für die schreckliche Tat.

23.12.2012

„Ich habe am Nachmittag mit Gouverneur Malloy und FBI-Direktor Mueller gesprochen. Ich habe Gouverneur Malloy mein Beileid im Namen der Nation ausgedrückt. Und ich habe klar gemacht, dass er jede erdenkliche Ressource zur Verfügung haben wird, die er braucht, um in diesem abscheulichem Verbrechen zu ermitteln, für die Opfer zu sorgen und ihre Familien zu betreuen.

23.12.2012
Anzeige