Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
IS-Anführer mit Verbindungen zu Pariser Anschlägen getötet

Ramadi IS-Anführer mit Verbindungen zu Pariser Anschlägen getötet

Er arbeitete mit den Attentätern von Paris zusammen und soll schon neue Bluttaten geplant haben. Nun ist Charaffe al-Muadan, ein mutmaßlicher IS-Anführer, bei Luftangriffen getötet worden. Die größten Schlachten gegen die Terrormiliz stehen aber noch bevor.

Voriger Artikel
Analyse: Geduld bis zum Schulstart der Flüchtlingskinder
Nächster Artikel
Flüchtlinge kosten Bundesländer 2016 gut 17 Milliarden Euro

Bei den Anschlägen im November kamen 130 Menschen ums Leben.

Quelle: Malte Christians/archiv

Ramadi. Neuer Rückschlag für die Terrormiliz Islamischer Staat: Bei Luftangriffen in Syrien ist nach US-Angaben ein Anführer der Extremisten mit direkten Verbindungen zu den Terroranschlägen von Paris getötet worden.

Pentagon-Sprecher Colonel Steve Warren sagte, Charaffe al-Muadan habe unmittelbar mit dem Planer der Anschläge in Frankreich, Abdelhamid Abaaoud, zusammengearbeitet. Zudem habe er neue Angriffe auf den Westen geplant. Überdies starben allein im Dezember neun weitere IS-Anführer bei Luftangriffen der US-geführten Anti-IS-Militärallianz, wie Warren sagte.

Abdelhamid Abaaoud gilt als Kopf der Anschläge von Paris. Er kam bei einer Polizeiaktion in Saint-Denis am 18. November ums Leben. Bei den Anschlägen töteten die Terroristen 130 Menschen.

In Syrien hat der IS neuen Zahlen von Menschenrechtlern zufolge seit Ausrufung ihres „Kalifats“ vor 18 Monaten mindestens 420 eigene Mitglieder getötet. Dabei seien vor allem ausländische Kämpfer, die als angebliche Spione enttarnt worden seien und flüchtige Dschihadisten, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Insgesamt habe der IS 3707 Menschen getötet, unter ihnen 2001 Zivilisten.

Nach der Befreiung großer Teile der irakischen Provinzhauptstadt Ramadi von der IS-Miliz besuchte Ministerpräsident Haidar al-Abadi das dortige Universitätsviertel. Dies berichtete ein Mitglied des Rates der Provinz Al-Anbar, in der Ramadi liegt, am Dienstag.

Der Regierungschef hatte am Montag den Sieg über den Islamischen Staat in der Stadt verkündet. Die militanten Islamisten hatten die rund 300 000 zählende Provinzhauptstadt im Mai überrannt, obwohl sie zahlenmäßig unterlegen waren. Al-Abadi kündigte an, den IS 2016 aus dem Land drängen zu wollen.

Irakische Truppen wollen als nächstes Ramadi vollständig unter ihre Kontrolle bringen. „Das Militär führt Säuberungsaktionen in Ramadi durch und wird in neue Gebiete vorrücken, um sie zu von den Terroristen zu befreien“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Viele Dschihadisten seien wahrscheinlich bereits in Richtung der Extremisten-Hochburg Falludscha, die etwa 50 Kilometer östlich von Ramadi auf halber Strecke nach Bagdad liegt, geflohen. In Ramadi seien noch Sprengfallen der Dschihadisten zurückgeblieben, die entschärft werden müssten.

Danach wird erwartet, dass Anti-Terror-Einheiten der irakischen Armee sich Falludscha zuwenden. Hauptziel bleibt aber die Provinzhauptstadt Mossul, die größte noch verbliebene IS-Hochburg im Irak.

Am Tag nach dem Hissen der irakischen Fahne über dem Regierungsviertel offenbarte sich das ganze Ausmaß des wochenlangen Häuserkampfes in Ramadi. 80 Prozent der Stadt seien zerstört, sagte ein Mitglied des Rates der Provinz Al-Anbar. Nach Worten des Gouverneurs von Al-Anbar, Soheib Alrawi, sollen geflohene Bewohner aber bereits in den kommenden Tagen zurückkehren. Bei den Gefechten um Ramadi im Mai wurden Hunderttausende Iraker vertrieben.

US-Außenminister John Kerry lobte die irakischen Truppen unterdessen in höchsten Tönen. Sie hätten mit gewaltigem Mut und Tapferkeit gekämpft, sagte er. US-Präsident Barack Obama steht wegen seiner Weigerung, eigene Bodentruppen gegen den IS einzusetzen, unter großem Druck. Er braucht dringend einen sichtbaren Erfolg seiner Strategie.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brennpunkte
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den November 2016.

Sollten die Weihnachtsmärkte länger geöffnet haben?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.