Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte „In die Fresse“: Aufregung im Netz über Nahles-Aussage
Nachrichten Brennpunkte „In die Fresse“: Aufregung im Netz über Nahles-Aussage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:22 28.09.2017
Die bisherige Arbeitsministerin Andrea Nahles will als Fraktionsvorsitzende der am Boden liegenden SPD neue Hoffnung geben. Quelle: Michael Kappeler
Berlin

Kaum zur neuen SPD-Fraktionschefin gewählt, steht Andrea Nahles schon im Zentrum einer angeregten Debatte auf Twitter. Dabei geht es nicht um Inhaltliches, sondern um ihre Äußerung, nun bekämen die bisherigen Regierungspartner von der Union „in die Fresse“.

Nun debattieren Nutzer unter dem Hashtag #IndieFresse, ob Nahles jeglichen Anstand verloren oder aber einfach nur einen Witz gemacht habe. Da interessiert auch Nahles Erklärung nicht mehr, der Spruch sei nur lustig gemeint gewesen: „Ich hab am Rande des Kabinettes einen Spruch gemacht und die Kolleginnen und Kollegen der CDU/CSU haben darüber gelacht. Also, ich glaube, das ist klar als Scherz erkennbar“, hatte sie am Mittwoch erklärt. Für so manche aber offenbar nicht.

Einige Nutzer zogen Parallelen zu der umstrittenen Aussage des AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland, der nach der Bundestagswahl angekündigt hatte, seine Partei werde Kanzlerin Angela Merkel und die Regierung nun jagen. Andere beklagten, Nahles' Stil - ein Wettbewerb um das niedrigste Niveau - treibe Menschen von der Politik weg. Sie nähere sich so dem Niveau von US-Präsident Donald Trump oder dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan an.

Ein anderer gab zu bedenken, ob Nahles' Erklärung, ihr Spruch sei ein Scherz gewesen, nun tatsächlich ernst zu nehmen sei. Wieder andere aber ärgerten sich über die Aufregung. Schließlich sei doch klar erkennbar gewesen: Nahles habe nur gescherzt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mexiko zählt nach den beiden schweren Beben mit knapp 450 Toten die Schäden - besonders viele Kirchen und historische Gebäude hat es getroffen. Der Präsident verspricht einen raschen Wiederaufbau.

28.09.2017

Bei einem Luftangriff der US-Luftwaffe auf Extremisten in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben zahlreiche Zivilisten verletzt oder getötet worden.

28.09.2017

Beruf, Krankheit, Familie: Es kann viele Gründe für ein Teilzeitstudium geben. Und doch ist Teilzeit im Studium immer noch die Ausnahme - zumindest offiziell.

28.09.2017