Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte KMK-Präsidentin zuversichtlich bei Digitalpakt
Nachrichten Brennpunkte KMK-Präsidentin zuversichtlich bei Digitalpakt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:22 14.08.2017
Die für den Digitalpakt in Aussicht gestellten fünf Milliarden Euro sollen in die Ausstattung aller 40 000 Schulen in Deutschland mit digitalen Endgeräten, ihre Vernetzung, WLAN-Verbindungen und sichere Cloud-Lösungen fließen. Quelle: Marc Tirl
Anzeige
Berlin/Stuttgart

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Susanne Eisenmann (CDU), ist nach vorherigen Bedenken wieder optimistisch, dass der milliardenschwere Digitalpakt für die Schulen kommt.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir das gemeinsame Ziel einer unterschriftsreifen Bund-Länder-Vereinbarung zum Digitalpakt noch in diesem Jahr erreichen werden“, sagte Eisenmann in Stuttgart nach einem Telefonat mit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Wanka sagte in Berlin: „Wir sind auf einem guten Weg, um den Digitalpakt Schule Wirklichkeit werden zu lassen.“

Eisenmann betonte, dass die im Juni von der Länderseite in Stuttgart verabschiedeten Eckpunkte einer Digitalisierungsoffensive die Basis für die weiteren Verhandlungen bilden. Diese würden auf Arbeitsebene noch vor der Bundestagswahl im September wieder aufgenommen, erläuterte Eisenmann. Bei dem Treffen in Stuttgart hatte Wanka kurzfristig abgesagt. Die Abwesenheit des Bundes hatte zu Unmut bei den Länder-Ministern geführt.

Die von Wanka in Aussicht gestellten fünf Milliarden Euro sollen in die Ausstattung aller 40 000 Schulen in Deutschland mit digitalen Endgeräten, ihre Vernetzung, WLAN-Verbindungen in den Klassenräumen und sichere Cloud-Lösungen fließen. Das Bundesfinanzministerium hat für das auf fünf Jahre angelegte Programm aber noch kein grünes Licht gegeben. Deshalb hatte sich Eisenmann (CDU) kürzlich eher skeptisch gezeigt: „Natürlich steht die Sorge im Raum, dass der Digitalpakt nicht zustande kommt.“ Baden-Württemberg erwartet Gelder in einer Größenordnung von 650 Millionen Euro, wenn das Programm kommt.

Der Digitalpakt soll 2018 starten. Zwar hatte Wanka bereits bei der Präsentation ihrer Idee im vergangenen Oktober von einer Umsetzung erst nach der Bundestagswahl gesprochen. Bund und Länder sollten sich aber 2017 „soweit verständigen, dass man in neuen Koalitionsverhandlungen die entsprechenden Mittel für einen Digitalpakt einwerben kann“, sagte sie.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beladen mit fast 3000 Kilogramm Nachschub ist der private Raumfrachter „Dragon“ zur Internationalen Raumstation ISS gestartet.

14.08.2017

Ein Geisterfahrer hat auf der Autobahn 96 in Bayern einen Unfall mit drei Verletzten verursacht. Er selbst zog sich bei dem Zusammenstoß mit einem anderen Auto lebensgefährliche Verletzungen zu.

14.08.2017

Unter dem Druck der Öffentlichkeit im In- und Ausland hat sich US-Präsident Donald Trump mit zwei Tagen Verspätung doch noch von den rassistischen Straftaten bei ...

14.08.2017
Anzeige