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Lange Staus und Schauer zum Ferienbeginn in Süddeutschland

München Lange Staus und Schauer zum Ferienbeginn in Süddeutschland

Ganz Deutschland weilt in den Sommerferien - und wie erwartet bedeutet das in erster Linie viel Stau. Als Hotspots gelten vor allem vier Autobahnen. Wettermäßig erwartet die Reisenden zunächst ein bekannter Mix aus Sonne und Regen.

München. Mit dem Start der schulfreien Zeit in Bayern und Baden-Württemberg sind seit Freitag alle 16 Bundesländer gleichzeitig in den Sommerferien. Das hat zu langen Staus auf den Straßen geführt, vor allem in Bayern.

Der ADAC berichtete von einer deutlichen Reise-Tendenz nach Süden. Mit besten Sommerwetter können die Reisenden allerdings nicht rechnen, der Regenschirm sollte ein treuer Begleiter sein. Bis mindestens Dienstag sollte es Schauer und Gewitter geben.

Autofahrer standen am Mittag in einem 20 Kilometer langen Stau auf der Autobahn 8 in Bayern Richtung Salzburg. Bundesweite Stau-Hotspots sind auch die A3, die A5 und die A9. Dafür sorgen neben den Urlaubsreisenden und Wochenendpendlern auch Baustellen - allein in Bayern auf insgesamt 250 Kilometern. Besonders voll sollte es am Nachmittag werden, wenn auch die Autofahrer aus den anderen Bundesländern im Süden angekommen sind. Samstag und Sonntag wird es in puncto Stau wohl nicht besser. Wer kann, solle auf Dienstag oder Mittwoch ausweichen, riet der Autoclub.

Die Temperaturen steigen in Süddeutschland am Wochenende auf Werte zwischen 25 und 31 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Im Norden werden demnach höchstens 20 bis 24 Grad erreicht. Dort kann es auch am Samstag regnen, während es im restlichen Land meist trocken und sonnig bleibt.

Wechselhaft beginnt auch die neue Woche. Am Montag gibt es in Alpennähe und im Norden den bekannten Mix aus Sonne, Wolken und Schauern. Sonst bleibt es trocken und Wolken und Sonne wechseln sich ab. Nachts kühlt die Luft auf 10 bis 16 Grad ab.

Derweil hat der Deutsche Wetterdienst einen Rückblick auf den Monat Juli geworfen. Auch wenn Schauer und Gewitter der letzten Tage etwas anderes vermuten lassen: Der Juli war in Deutschland in diesem Jahr zu trocken. Mit rund 68 Litern Regen pro Quadratmeter fehlten rechnerisch exakt zehn Liter bis zum vieljährigen Mittel, so das Ergebnis.

dpa

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