Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Lupita Nyong'o berichtet über anzügliche Angebote
Nachrichten Brennpunkte Lupita Nyong'o berichtet über anzügliche Angebote
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:42 20.10.2017
Schauspielerin Lupita Nyong'o 2015 in Los Angeles bei der Oscar-Verleihung. Quelle: Mike Nelson
New York

Nach Dutzenden Anschuldigungen gegen Harvey Weinstein wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigungen berichtet nun auch Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o (34) von unangenehmen Erlebnissen mit dem Filmproduzenten.

Er habe sie vor mehreren Jahren zu einer privaten Filmvorführung mit seiner Familie in sein Haus eingeladen, berichtete die damalige Filmstudentin in der „New York Times“. Doch schon wenig später sei er mit ihr ins Schlafzimmer gegangen und habe ihr eine Massage angeboten. „Ich dachte erst, er mache einen Witz. Das machte er nicht. Es war das erste Mal, dass ich mich mit ihm unsicher fühlte.“

Sie habe dann zunächst angeboten, ihn zu massieren, um die Kontrolle zu behalten. Als er seine Hose ausziehen wollte, habe sie das Haus verlassen. Auch auf ein späteres anzügliches Angebot sei sie nicht eingegangen. Er habe sie damals „naiv“ genannt. Nach ihrem Oscar-Gewinn 2014 für „12 Years a Slave“ habe sie es dann abgelehnt, in einem von Weinsteins Filmen mitzuspielen.

„Ich habe mein Erlebnis mit Harvey in die Untiefen meines Gedächtnisses gepackt und mich so in das Schweigekomplott eingereiht, dass es diesem Jäger erlaubte, so viele Jahre herumzustreifen“, schrieb die Schauspielerin („Star Wars“). Die Enthüllungen der vergangenen Wochen hätten sie erbost. „Wir stellen hoffentlich sicher, dass dieses zügellose, lüsterne Verhalten als akzeptierter Teil unserer Branche hier und jetzt ausstirbt.“

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zwei aggressive Wildschweine haben in Heide in Schleswig-Holstein mehrere Menschen angegriffen und vier von ihnen verletzt. Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurde eines der Tiere erschossen.

20.10.2017

Aus Protest gegen das Vorgehen der spanischen Regierung haben katalanische Separatisten reihenweise Geld von den Banken abgehoben.

20.10.2017

Auf dem Weg zu einer Jamaika-Koalition wollen CDU, CSU, FDP und Grüne immer wieder auch in einer großen Runde von 52 Politikern verhandeln.

20.10.2017