Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Michael Young: Eltern förderten Interesse an Wissenschaft
Nachrichten Brennpunkte Michael Young: Eltern förderten Interesse an Wissenschaft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:13 02.10.2017
Young wurde 1975 an der University of Texas in Austin promoviert und arbeitet seit 1978 an der Rockefeller University in New York. Foto. Mario Morgado/AP Quelle: Mario Morgado
Anzeige
Berlin

Der diesjährige Medizin-Nobelpreisträger Michael Young (68) hat sich schon sehr früh für Pflanzen und Tiere interessiert. Sein Vater war im Aluminium-Handel tätig, seine Mutter war Sekretärin.

„Dennoch (...) förderten beide mein Interesse an der Wissenschaft“, sagte Young einmal, nachdem er den renommierten Shaw-Preis gewonnen hatte. „Sie kauften mir die Mikroskope und Teleskope, um die ich bat, und tolerierten die Zerstörung eines Terrakotta-Bodens mit meinem Chemie-Set.“ Young wurde 1949 als erstes von zwei Kindern in Miami geboren.

Ein Buch, das ihm seine Eltern gaben, als er ein Schüler war, habe die Beschreibung biologischer Uhren enthalten. „Das Buch machte klar, dass der Sitz und die Zusammensetzung dieser Uhren total unbekannt war“. Young wurde 1975 an der University of Texas in Austin promoviert und arbeitet seit 1978 an der Rockefeller University in New York. Dort setzten seine Mitarbeiter und er winzige Taufliegen der Art Drosophila melanogaster einer Art Jetlag aus. Bis heute ist Young als Forscher aktiv.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Referendum über die Abspaltung Kataloniens ist vorbei. Aber klar ist damit nichts. Regional- und Zentralregierung liefern sich weiter erbitterte Wortgefechte. Madrid könnte die Verantwortlichen festnehmen lassen - oder selbst die Kontrolle übernehmen.

02.10.2017

Wer einmal Jetlag hatte, weiß, wie wichtig die Innere Uhr fürs Wohlbefinden ist. Geht sie falsch, kann das krank machen. Wie der Taktgeber funktioniert, erforschten maßgeblich drei US-Wissenschaftler. Dafür bekommen sie den Nobelpreis für Medizin.

02.10.2017

Die Eltern des frisch gekürten Medizin-Nobelpreisträgers Michael Rosbash flohen einst vor den Nationalsozialisten aus Deutschland in die USA.

02.10.2017
Anzeige