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Milchbauern sollen mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe erhalten

Berlin Milchbauern sollen mindestens 100 Millionen Euro Soforthilfe erhalten

Schnelle Unterstützung hatte Landwirtschaftsminister Schmidt den notleidenden Milchbauern angekündigt. Denn der Milchpreis ist im Keller, viele Höfe fürchten um ihre Existenz. Auf einem „Milchgipfel“ gibt es nun einen ersten Beschluss.

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Ein Aktivist des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) sitzt am 30.05.2016 in Berlin bei einer Demonstration für faire Michpreise mit einem Schild mit Aufschrift "Bauern brauchen einen fairen Preis" inmitten von Gummistiefeln vor dem Brandenburger Tor. 

Quelle: Maurizio Gambarini/dpa

Berlin. Die deutschen Milchbauern sollen angesichts drastisch gesunkener Preise Soforthilfen von mindestens 100 Millionen Euro bekommen. Über die genaue Höhe werde er noch Gespräche führen, sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) nach einem „Milchgipfel“ mit Vertretern von Bauern, Molkereien und Handel am Montag in Berlin.

Damit Landwirte finanzielle Engpässe überbrücken können, soll das Hilfspaket unter anderem zusätzliche Bürgschaften und steuerliche Entlastungen umfassen.

Die Milchpreise für die Bauern sind teils unter 20 Cent je Liter gefallen. Um die Kosten decken zu können, gelten mindestens 35 Cent als nötig. Ursache des seit Monaten andauernden Preistiefs sind große Milchmengen auf den Märkten.

Für den „Milchgipfel“ hatte Schmidt schnelle Unterstützung angekündigt, damit Landwirte finanzielle Engpässe überbrücken können. Dabei geht es um Kredite, Bürgschaften und steuerliche Entlastungen.

Die Landes-Agrarminister waren zum „Milchgipfel“ nicht eingeladen - mit ihnen wolle er nächste Woche sprechen, sagte Schmidt. „Auch die Länder müssen ja ihre Verantwortung mit wahrnehmen, und ich höre ja durchaus Signale, dass man das will.“

Parallel zum „Milchgipfel“ protestierte der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter mit einer Aktion am Brandenburger Tor. Gummistiefel auf dem Pflaster symbolisierten aufgegebene Höfe. Der Vorsitzende Romuald Schaber sagte: „Wenn den Bauern Geld zur Verfügung gestellt wird, dann muss es an die Bedingung geknüpft werden, dass sie weniger produzieren.“ Um Mengen zu senken, fordert der Verband unter anderem einen Bonus von 30 Cent für das Nichtproduzieren eines Liters Milch.

Habeck: Milchtreffen bringt keinen Ausweg aus dem Teufelskreis

Der schleswig-holsteinische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen) spricht am 24.04.2016 auf dem Landesparteitag in Neumünster. Foto: Carsten Rehder/dpa

Der schleswig-holsteinische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen) spricht am 24.04.2016 auf dem Landesparteitag in Neumünster. Foto: Carsten Rehder/dpa

Quelle:

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sich enttäuscht vom sogenannten Milchgipfel in Berlin gezeigt. Das Ergebnis sei so wenig eins, wie das Treffen von Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) mit Bauernverband, Molkereien und Handel ein Milch-Gipfel war, sagte Habeck in Kiel. „Es saßen ja weder alle Betroffenen, noch die Länder mit am Tisch, sondern vor allem die Verursacher der Krise.“

Die Beschlüsse gingen an dem vorbei, was die Agrarminister der Länder parteiübergreifend beschlossen hätten. „Nämlich, dass die Milchmenge runter muss, um die Preise zu stabilisieren. Wir brauchen eine Stabilisierung des Marktes und zwar jetzt, sonst verlieren wir unsere Milchviehbetriebe.“

Die deutschen Milchbauern sollen Soforthilfen von mindestens 100 Millionen Euro bekommen. Über die genaue Höhe werde er noch Gespräche führen, sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) nach dem „Milchgipfel“ in Berlin. Damit Landwirte finanzielle Engpässe überbrücken können, soll das Hilfspaket unter anderem zusätzliche Bürgschaften und steuerliche Entlastungen umfassen. Die avisierten 100 Millionen an Hilfe klängen viel, verlängerten nach Ansicht Habecks „aber nur das Elend, denn die Ursache der Krise wird überhaupt nicht angegangen“. Die Bundesländer seien einig, dass die Menge reduziert werden müsse. Daran müssten auch die Hilfen gekoppelt werden.

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