Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Millionen im Südsudan von Hungersnot bedroht
Nachrichten Brennpunkte Millionen im Südsudan von Hungersnot bedroht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:12 29.05.2018
Nach Jahren des Bürgerkriegs wird im Südsudan die Nahrung knapp. Millionen Menschen droht Hunger. Quelle: Uncredited/AP
Berlin

Die Hilfsorganisation Oxfam hat vor einer Hungersnot im Bürgerkriegsland Südsudan gewarnt. Im Kreis Pibor (Bundesstaat Boma) leide bereits ein Fünftel der Haushalte unter Hunger, teilte die Organisation mit.

Vier Jahre Konflikt und Bürgerkrieg hätten die Vorräte der Menschen aufgezehrt und landesweit die Selbsthilfemöglichkeiten der Gemeinden erschöpft. Die Menschen müssten Gras und Unkraut essen. Der Südsudan war bereits im Jahr 2017 von einer schweren Hungerkrise getroffen worden.

Nicolo Di Marzo, Oxfams Landesdirektor für den Südsudan, erklärte, internationale Hilfe habe die Hungersnot bisher in Grenzen halten können, „aber der Bedarf steigt in einem Maß, dass Oxfam und andere Hilfsorganisationen kaum mehr Schritt halten können“. Es müsse dringend gehandelt werden, um in Pibor und dem ganzen Südsudan Menschenleben zu retten. Der ölreiche Südsudan war erst 2011 vom Sudan unabhängig geworden und ist damit der jüngste Staat der Welt. Ende 2013 brach jedoch ein Bürgerkrieg aus.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben am Dienstag mindestens 27 Mörsergranaten auf Israel abgefeuert.

29.05.2018

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben mindestens 27 Mörsergranaten auf Israel abgefeuert.

29.05.2018

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un schickt Medienberichten zufolge den früheren Geheimdienstchef Kim Yong Chol in die USA, um einen Gipfel beider Länder zu Nordkoreas Atomprogramm vorzubereiten.

29.05.2018