Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Mittelsmann half Ströbele bei Kontaktaufnahme zu Snowden
Nachrichten Brennpunkte Mittelsmann half Ströbele bei Kontaktaufnahme zu Snowden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:42 10.11.2013
Bei der Kontaktaufnahme zum Geheimdienst-Enthüller Edward Snowden hat dem grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele ein Mittelsmann geholfen. Foto: Büro Hans-Christian Ströbele
Anzeige
Berlin

Bei der Kontaktaufnahme zum Geheimdienst-Enthüller Edward Snowden hat dem grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele ein Mittelsmann geholfen. „Es reicht nicht, eine Mailadresse oder Handynummer zu kennen“, sagte Ströbele der „Bild am Sonntag“.

„Es gab die Empfehlung eines Mittelsmannes, dass mein Mitarbeiter und ich okay sind. Nur so konnte sich Snowden sicher sein, dass er sich ohne Gefahr an uns wenden kann.“ Einer von Ströbeles Mitarbeitern kommt nach Informationen der Zeitung aus der antifaschistischen Szene und hat enge Kontakte zu Internetaktivisten.

„Nur ich und meine beiden Mitarbeiter wussten Bescheid“, berichtete Ströbele. Über die Aktion hätten sie bürointern unter dem Codenamen „Irene“ gesprochen.

Dass er zwei Journalisten zu dem Treffen in Moskau mitnahm, begründete Ströbele mit seinen Sprachkenntnissen: „Weil mein Englisch zu schlecht ist, hätte ich sowieso einen Dolmetscher dabei haben müssten. Ich habe dann die Journalisten Goetz und Mascolo gefragt, weil sie sich in dem Thema sehr gut auskennen und ich sie lange kenne.“

Ströbeles Eingangsstellungnahme bei seiner Pressekonferenz vom Freitag

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat Politiker schon vor drei Jahren zur Verwendung speziell gesicherter Handys aufgefordert.

10.11.2013

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) fordert angesichts der Ausspäh-Affäre durch den US-Geheimdienst NSA eine gesetzliche Regelung, ...

10.11.2013

Die USA sind laut einem Medienbericht bereit, in einem bilateralen Abkommen mit Deutschland auf Industriespionage zu verzichten.

03.11.2013
Anzeige