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Mutmaßliche Dschihadisten in Spanien gefasst

Madrid Mutmaßliche Dschihadisten in Spanien gefasst

Spanien legt sieben mutmaßlichen Dschihadisten das Handwerk. Der Innenminister feiert einen „sehr wichtigen Schlag“ gegen die IS-Helfer. Sie schickten „humanitäre“ Hilfe in die Kriegsgebiete.

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In den Provinzen Valencia und Alicante im Osten des Landes sowie in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta erfolgten Festnahmen.

Quelle: Spanish Ministry Of Interior

Madrid. Die spanische Polizei hat sieben mutmaßliche Dschihadisten gefasst, die Terrorgruppen in Syrien und im Irak unter anderem mit Waffen und Geld versorgt haben sollen.

Die Festnahmen seien in den Provinzen Valencia und Alicante im Osten des Landes sowie in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta erfolgt, teilte das Innenministerium in Madrid mit. 

„Das war ein sehr wichtiger Schlag“, sagte Innenminister Jorge Fernández Díaz vor Journalisten in Barcelona. Den Festgenommenen wird Zusammenarbeit mit den Terrorgruppen Islamischer Staat und Jabhat al Nusra zur Last gelegt. Sie sollen von verschiedenen spanischen Häfen aus in großen Containern unter anderem Waffen, Material zum Bau von Bomben, Geld, Computer und Kommunikationssysteme in die Bürgerkriegsgebiete geschickt haben. Die Sendungen seien stets als humanitäre Hilfe getarnt gewesen.

Die „perfekt organisierte“ Zelle hatte nach Angaben des Innenministeriums zur Deckung ihrer Aktivitäten ein Firmennetz unterhalten. Sie habe Verbindungen zu Komplizen in anderen Ländern Europas gehabt, teilte das Ministerium mit, ohne einzelne Länder zu nennen. 

Die Gruppe habe sich unter anderem auch der Geldwäsche und der Anwerbung von Frauen zur Heirat mit Dschihadisten gewidmet, hieß es. Bei den Festgenommenen handelt es sich um fünf Spanier mit arabischen Wurzeln sowie um einen Marokkaner und einen Jordanier. Die Zahl der seit Anfang 2015 in Spanien festgenommenen mutmaßlichen Dschihadisten erhöhte sich damit nach Angaben des Innenministeriums auf 83.


Mitteilung des Innenministeriums, Spanisch
Aussagen von Innenminister Fernández Díaz

dpa

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