Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Myanmar wehrt sich gegen Vorwurf der „ethnischen Säuberung“

Flucht der Rohingya Myanmar wehrt sich gegen Vorwurf der „ethnischen Säuberung“

Myanmar steht wegen des Vorgehens gegen Muslime international schwer in der Kritik. In der UN-Generaldebatte weist die Regierung von Aung San Suu Kyi die Vorwürfe zurück. Die Krise wird erneut Thema im Sicherheitsrat.

Rohingya-Frauen in einem Flüchtlingslager in Bangladesch.

Quelle: Km Asad

New York/Rangun. Angesichts der internationalen Sorgen über die Flucht von mehr als 400 000 Muslimen aus Myanmar wehrt sich das Land gegen den Vorwurf der „ethnischen Säuberung“.

Vor den Vereinten Nationen in New York wies die Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi jegliche solche Kritik zurück. Am Donnerstag wird sich der Sicherheitsrat, das mächtigste UN-Gremium, mit dem Thema befassen. In der Krisenregion Rakhine wurden 17 weitere Leichen von Hindus entdeckt, die angeblich von muslimischen Rebellen getötet wurden.

Vor der UN-Vollversammlung sagte Myanmars UN-Botschafter Hau Do Suan: „Die führenden Politiker in Myanmar haben lange für Freiheit und Menschenrechte gekämpft. Wir tun alles, um einen Völkermord zu verhindern und werden eine solche Politik nicht unterstützen.“ Zuvor war das südostasiatische Land in der Generalaussprache mehrfach kritisiert worden. Vor allem muslimische Länder erhoben massive Vorwürfe.

Aus dem ehemaligen Birma, wo die Mehrheit der Bevölkerung buddhistischen Glaubens ist, sind seit Ende August mehr als 430 000 muslimische Rohingya ins benachbarte Bangladesch geflohen. Das Militär soll in Rakhine mit brutaler Gewalt gegen Muslime vorgehen. Auch die UN sprach schon von „ethnischer Säuberung“. Die Armee ihrerseits wirft der muslimischen Rebellengruppe ARSA (Arakan Rohingya Salvation Army) Terror vor. Neben Muslimen sind in Rakhine auch Buddhisten und Hindus auf der Flucht.

Im Norden des Bundesstaats wurden nach Angaben der Armee vom Dienstag in einem Massengrab 17 weitere Leichen entdeckt. Dem Militär zufolge handelt es sich um Hindus, die bei einem Überfall von ARSA-Rebellen getötet wurden. Insgesamt seien damit in dem Grab schon 45 Tote gefunden worden. Eine unabhängige Überprüfung ist nicht möglich, weil Myanmar die Krisenregion abgeriegelt hat.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Brennpunkte
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. Klicken Sie hier, um die Galerie für den Dezember 2017 zu sehen!

Lübeck zahlt Studenten künftig 100 Euro Begrüßungsgeld. Eine gute Idee?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr