Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Neue Studie: 327 Todesopfer an innerdeutscher Grenze
Nachrichten Brennpunkte Neue Studie: 327 Todesopfer an innerdeutscher Grenze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:32 07.06.2017
Das Warnschild mit der Aufschrift „Schutzstreifen - Betreten und Befahren verboten“ steht im Deutsch-Deutschen Museum in Mödlareuth (Bayern) vor einem Wachturm. Quelle: David-Wolfgang Ebener/illustration
Anzeige
Berlin

An der einstigen deutsch-deutschen Grenze sind neuen Erkenntnissen zufolge insgesamt 327 Menschen aus Ost und West ums Leben gekommen.

Nach rund fünfjährigen Recherchen stellte der Forschungsverbund SED-Staat der Freien Universität Berlin heute seine Ergebnisse vor. Damit sei die Aufarbeitung der Todesfälle an der innerdeutschen Grenze zwischen 1949 und 1989 abgeschlossen, erklärten die Wissenschaftler.

Das jüngste Opfer des DDR-Grenzregimes war sechs Monate alt, das älteste 81 Jahre. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) sagte, die neuen Forschungsergebnisse seien ein wichtiger Beitrag, um den Opfern Namen und Gesicht wiederzugeben.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Brennpunkte Truppenverlegung mit Tücken - Von Incirlik nach Al-Asrak

In Incirlik heißt es bald: Güle güle Bundeswehr - auf Wiedersehen deutsche Soldaten. Die „Tornado“-Truppe verlässt das Nato-Gebiet und zieht nach Al-Asrak in Jordanien um. Ein beispielloser Vorgang.

07.06.2017

Die Steuer auf Kernbrennstoffe in Atomkraftwerken gab es sechs Jahre lang von 2011 bis 2016. Das Geld sollte den Haushalt konsolidieren helfen und in die Sanierung des maroden Atomlagers Asse fließen.

07.06.2017
Brennpunkte Konzerne erhoffen Rückzahlung - Karlsruhe urteilt über Atomsteuer

Etliche Klagen haben die Energiekonzerne für den Atom-Deal mit der Bundesregierung fallen lassen. Aber um knapp 6,3 Milliarden Euro gezahlter Steuern auf Brennelemente wird weiter gekämpft. Jetzt will das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung bekanntgeben.

07.06.2017
Anzeige