Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte New York: Keine Zigaretten mehr unter 21
Nachrichten Brennpunkte New York: Keine Zigaretten mehr unter 21
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:54 01.11.2013
New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg kämpft vehement gegen den Tabakkonsum. Foto: Frank Franklin II
Anzeige
New York

Wer in New York künftig Zigaretten kaufen will, muss sich als mindestens 21-jährig ausweisen. Das hat das Stadtparlament der Millionenmetropole mit 35 gegen 10 Stimmen beschlossen. Das neue Gesetz soll nach Angaben der „New York Times“ in einem halben Jahr in Kraft treten.

Es macht New York zur ersten Großstadt in den USA, die das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten und anderen Tabakprodukten auf 21 anhebt. Die von Bürgermeister Michael Bloomberg geförderte Anti-Tabak-Politik hatte den Anteil jugendlicher Raucher in der Stadt zwischen 2001 und 2007 bereits von 17,6 auf 8,5 Prozent reduziert. Seitdem stagniert die Zahl allerdings, schrieb das Blatt. Von New York ging auch das Rauchverbot in Büros, Restaurants und Bars aus, das seitdem von einigen anderen Ländern übernommen wurde.

Darüber hinaus verbot das Stadtparlament jetzt Sonderangebote für Tabakprodukte. Der Mindestpreis für eine Packung Zigaretten in New York wurde auf 10,50 Dollar (7,62 Euro) festgelegt. Der Präsident des New Yorker Verbandes der Gemischtwarenläden, James Calvin, warnte vor dem Verlust von Tausenden Jobs in seinem Gewerbe.

New York hatte seinen Bürgern in den drei Amtsperioden von Bloomberg eine Reihe gesundheitsfördernder Maßnahmen verordnet. Unter anderem machte es Restaurants und Imbissstuben zur Pflicht, den Kaloriengehalt ihrer Gerichte auf dem Speiseplan anzugeben.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Chinas Armee will auf den Anschlag in Peking mit einer Jagd nach Terroristen reagieren. Uiguren und Tibeter stehen bereits im Fokus. Experten prophezeien eine Gewaltspirale.

31.10.2013

Seit dem Sommer kommen praktisch im Wochentakt neue Details über streng geheime Spionageaktivitäten des US-Geheimdiensts NSA ans Licht.

07.11.2013

Angesichts neuer Berichte über die Ausspähmöglichkeiten des Geheimdienstes NSA rät der Deutsche Journalisten-Verband Journalisten davon ab, Dienste von Google und Yahoo zu nutzen.

07.11.2013
Anzeige