Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Obamacare und Trumps Pläne: Die Unterschiede
Nachrichten Brennpunkte Obamacare und Trumps Pläne: Die Unterschiede
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:52 18.07.2017
Demonstranten protestieren in Salt Lake City gegen den Gesetzesentwurf der Repubikaner für die Neuordnung der Krankenversicherung. Quelle: Rick Bowmer
Anzeige
Washington

Donald Trump muss seine Pläne füt eine Gesundheitsreform vorerst auf Eis legen. Zu viele republikanische Senatoren wollen „Trumpcare“ nicht mittragen.

Die fünf größten Steine des Anstoßes:

- Medicaid: Die Grundversorgung für sozial Schwache, die es seit vielen Jahren gibt, wurde unter Präsident Barack Obama veredelt. In Trumps Entwurf soll sie von 2020 an deutlich gekürzt werden.

- Grundleistungen: Unter Obamacare muss jede Versicherungspolice eine Grundversorgung gewährleisten, etwa Krebsbehandlungen, Frauenarztleistungen und Vorsorgeuntersuchungen. Trumps Pläne sehen vor, dass die Bundesstaaten aussuchen können, welche Leistungen auf ihrem Gebiet verpflichtend sind.

- Arbeitgeber: Die meisten Unternehmen müssen in den USA ihre Mitarbeiter versichern - oder Strafe zahlen. Diese Pflicht soll bei Trump wegfallen.

- Versicherungspflicht: Bisher muss jeder, der sich nicht versichert, eine Strafe über höhere Steuern zahlen. Unter Trump soll dies erst nach 63 Tagen einsetzen - nicht mehr über Steuern, sondern über höhere Tarife.

- Steuervorteile: Obamacare hat eine Bremse bei der steuerlichen Absetzbarkeit eingebaut: Nur dann kann die Krankenversicherung steuerlich geltend gemacht, wenn sie zehn Prozent des Jahresbruttos übersteigt. Trump will die Bremse herausnehmen. Damit hätten auch Besserverdienende einen Steuervorteil.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Mindestlohn in der Pflegebranche soll einem Zeitungsbericht zufolge in zwei Schritten angehoben werden.

18.07.2017

Sexuelle Übergriffe und Krawalle - in der Nacht zum Dienstag ist davon auf dem Schorndorfer Volksfest keine Spur. Die Entgleisungen zuvor haben aber ein Nachspiel im baden-württembergischen Landtag.

18.07.2017

Nach den Krawallen beim Volksfest in Schorndorf bei Stuttgart hat Oberbürgermeister Matthias Klopfer einen Schulterschluss von Politik und Polizei gefordert.

18.07.2017
Anzeige