Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Proteste nach Gruppenvergewaltigung in Indien
Nachrichten Brennpunkte Proteste nach Gruppenvergewaltigung in Indien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:46 23.12.2012
Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die aufgebrachte Menge vor, die versucht hatte, Absperrungen auf dem Weg zum Präsidentenpalast zu überwinden. Foto: Anindito Mukherjee
Neu Delhi

Die Polizei ging mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die aufgebrachte Menge vor, die versucht hatte, Absperrungen auf dem Weg zum Präsidentenpalast zu überwinden. Mindestens ein Dutzend Menschen wurde verletzt, hieß es. Unter den Demonstranten seien viele Studenten gewesen. Das Opfer der Vergewaltigung liegt im Krankenhaus und sei in kritischem Zustand.

„Wir haben Angst, unsere Töchter aus dem Haus zu lassen“, sagte die Lehrerin Savita Rao. Wie die anderen Demonstranten appellierte auch sie an die Politiker, die Stadt sicherer zu machen. Die besonders brutale Vergewaltigung hatte am vergangenen Wochenende ganz Indien schockiert. Sechs Männer sollen die Medizinstudentin vergewaltigt und sie und ihren Freund mit einer Eisenstange schwer verletzt haben. Die Männer sind inzwischen festgenommen worden. Vergewaltiger müssen in Indien lebenslänglich hinter Gitter, wenn sie die Höchststrafe bekommen. In diesem Jahr wurden nach Polizeiangaben 661 Fälle von Vergewaltigung in der indischen Hauptstadt gemeldet.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Rom (dpa) - Papst Benedikt XVI. hat seinen wegen Diebstahls vertraulicher Dokumente verurteilten früheren Kammerdiener begnadigt. Paolo Gabriele war am 6. Oktober zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden und musste die Strafe vor zwei Monaten antreten.

23.12.2012

Die Bundesregierung will ihre Hilfen zur Versorgung der syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern verstärken. Bei einem Kurzbesuch im Libanon sagte Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) am Samstag zusätzliche knapp 15 Millionen Euro an Unterstützung zu.

22.12.2012

Zum Schutz gegen mögliche Angriffe aus Syrien werden „Patriot“-Raketen der Nato-Partner in drei türkische Provinzen verlegt. Die Luftabwehr werde in Adana, Gaziantep und Kahramanmaras stationiert, teilte das Nato-Militärbündnis in Brüssel mit.

23.12.2012