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Rousseff mobilisiert Brasilien im Kampf gegen Zika

Gesundheit Rousseff mobilisiert Brasilien im Kampf gegen Zika

Brasília (dpa) - Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat ihre Landsleute eindringlich zum gemeinsamen Kampf gegen das sich rasch ausbreitende Zika-Virus aufgerufen.

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„Ein Moskito kann schließlich nicht stärker als ein ganzes Land sein“, mahnt Präsidentin Rousseff.

Quelle: Fernando Bizerra Jr.

Brasília (dpa) - Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat ihre Landsleute eindringlich zum gemeinsamen Kampf gegen das sich rasch ausbreitende Zika-Virus aufgerufen.

„Ich bitte alle, ihre Angestellten, Gewerkschaftsmitglieder, Gläubigen, Arbeits- und Schulkollegen, ihre Familien und Nachbarn zu mobilisieren. Ein Moskito kann schließlich nicht stärker als ein ganzes Land sein und ist es auch nicht“, sagte die Staatschefin nach Medienberichten vom Donnerstag (Ortszeit).

Rousseff räumte ein, dass sich das von Stechmücken übertragene Virus immer mehr in Brasilien und anderen Ländern Lateinamerikas ausbreite. Zuvor hatte sie bereits angekündigt, im Rahmen eines Aktionstages bis zu 220 000 Soldaten im Kampf gegen die Mückenart Aedes aegypti einzusetzen. Das Virus steht im Verdacht, bei einer Infektion von Schwangeren die sogenannte Mikrozephalie beim Kind auslösen. Die Babys kommen mit einem viel zu kleinen Schädel auf die Welt; das führt meist zu geistiger Behinderung.

Am Donnerstag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekanntgegeben, sie prüfe die Ausrufung eines globalen Gesundheitsnotstands. Dazu berief sie für diesen Montag eine dringliche Beratung internationaler Virusexperten ein. Möglicherweise gebe es allein in Brasilien bereits 1,5 Millionen Zika-Fälle.

Das Virus wurde 1947 im Zikawald in Uganda entdeckt und hat sich in den vergangenen Monaten rasant in Lateinamerika ausgebreitet. Reisende haben den Erreger nach Deutschland und in andere europäische Länder eingeschleppt. Normalerweise löst er eher harmlose Symptome aus, die einer Erkältung ähneln. Nicht jeder Infizierte erkrankt.


Erläuterungen der WHO zum internationalen Gesundheitsnotfall
Bericht "Folha de Sao Paulo"

dpa

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