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Russische Hooligans in Marseille zu Haftstrafen verurteilt

Marseille Russische Hooligans in Marseille zu Haftstrafen verurteilt

Zunächst konnten alle entkommen. Nun sind doch russische Hooligans wegen der Ausschreitungen in Marseille verurteilt worden. entscheidende Hinweise für die französische Justiz kamen aus Russland.

Marseille. Drei nach den EM-Ausschreitungen von Marseille festgenommene Russen sind in Marseille zu Gefängnisstrafen von bis zu zwei Jahren verurteilt worden.

Im Schnellverfahren verhängte ein Gericht Gefängnisstrafen von 12, 18 und 24 Monaten wegen Beteiligung an den Gewalttaten rund um das Spiel England-Russland, wie die französische Agentur AFP berichtete.

Die entscheidenden Hinweise als Grundlage für die Verfahren kamen aus Russland. Damit sei eine Festnahme möglich gewesen, sagte der zuständige Staatsanwalt Brice Robin in Marseille.

Die Männer im Alter zwischen 28 und 33 Jahren gehören zu der Gruppe von 43 Russen, die am Dienstag in der Nähe von Cannes festgenommen worden waren. 20 weitere werden wegen Störung der öffentlichen Ordnung ausgewiesen und sollen Frankreich am Montag verlassen, wie die Präfektur des Départements Bouches-du-Rhône mitteilte. Die übrigen 20 sind wieder auf freiem Fuß.

Bei den Zusammenstößen in der Mittelmeerstadt am Samstag waren 35 Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen sind nach Angaben Robins weiter schwer verletzt. Nach Darstellung der Behörden waren 150 gut organisierte russische Hooligans beteiligt.

Die russische Botschaft in Paris bestätigte die Verurteilung von drei Russen. Über das weitere Vorgehen wollten die Behörden aber erst entscheiden, sobald ihnen das Urteil schriftlich vorliege, sagte Pressesprecher Sergej Parinow.

Der Agentur Interfax zufolge handelte es sich bei den Verurteilten unter anderem um Mitarbeiter aus dem Umfeld russischer Erstligisten. So erhielt der Chef des Fanclubs des Vereins Arsenal Tula 18 Monate Gefängnis. Der für Fanbetreuung beim Hauptstadtclub Lokomotive Verantwortliche wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. Ein Jahr wurde zudem gegen einen einfachen Fan verhängt.

dpa

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