Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Russland für Verlängerung der Syrien-Waffenruhe
Nachrichten Brennpunkte Russland für Verlängerung der Syrien-Waffenruhe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 15.09.2016
Anzeige
Moskau

Syriens Partner Russland hat sich für eine Verlängerung der Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland um 48 Stunden ausgesprochen. „Heute Abend läuft die erste 48-stündige Frist der Feuerpause ab“, sagte Generalleutnant Viktor Posnichir am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge.

Trotz wiederholter Verstöße durch Terroristen sei die Waffenruhe wichtig, um auf dem Weg zu einer politischen Lösung in Syrien voranzukommen. Russland sei daher für eine Verlängerung. Die Feuerpause war am Montag mit Sonnenuntergang in Kraft getreten und sollte zunächst für 48 Stunden gelten.

Die russische Armee habe am Dienstag eine Offensive der Terrormiliz Islamischer Staat auf die Oasenstadt Palmyra gestoppt, sagte Posnichir. Bei Luftangriffen seien etwa 250 Angreifer getötet sowie rund 15 mit Flugabwehrraketen ausgerüstete Fahrzeuge zerstört worden.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sprach sich unterdessen bei einem Telefonat mit seinem US-Kollegen John Kerry für ein hartes Vorgehen gegen Extremisten in Syrien aus. Die beiden Ressortchefs diskutierten zudem über Hilfslieferungen für die Bevölkerung in dem Land, teilte das Außenamt in Moskau mit.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Brennpunkte Einigung bei Steinmeier-Besuch - Neue Waffenruhe für Ukraine vereinbart

Mit einem gemeinsamen Besuch in Kiew wollen die Außenminister Steinmeier und Ayrault den Friedensprozess für die Ostukraine in Schwung bringen.

15.09.2016

Neue Waffenruhe im Osten der Ukraine. Hält sie dieses Mal? Die Außenminister aus Deutschland und Frankreich wollen sich selbst ein Bild machen.

16.09.2016

Kameradinnen der toten „Gorch Fock“-Kadettin Jenny Böken berichten als Zeugen von dem Unglücksabend vor acht Jahren. Das Gericht muss klären, ob es eine besonders gefährliche Lage für die Besatzung gab. Nur wenn dies zutrifft, hätte die Klage der Eltern Erfolg.

15.09.2016
Anzeige