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Brennpunkte Schiffskollision vor Chinas Küste: Öltanker brennt
Nachrichten Brennpunkte Schiffskollision vor Chinas Küste: Öltanker brennt
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11:56 07.01.2018
Bei der Kollision von zwei Schiffen vor der Küste Ostchinas ist ein Öltanker in Brand geraten. 32 Seeleute werden vermisst. Quelle: Korea Coast Guard
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Shanghai

Bei der Kollision von zwei Schiffen vor der Küste Ostchinas ist ein Öltanker in Brand geraten. 32 Seeleute seien vermisst, berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Eine große Such- und Rettungsaktion sei angelaufen.

Es sei ausgelaufenes Öl auf der Meeresoberfläche zu sehen. Der unter Panama-Flagge fahrende Öltanker „Sanchi“ sei am Samstagabend rund 300 Kilometer östlich von der Jangtse-Mündung bei Shanghai mit dem Frachter „CF Crystal“ kollidiert. Der ganz in Flammen stehende, 274 Meter lange Tanker sei in Schieflage geraten.

Auf einem Foto, das das Staatsfernsehen im Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte, sind lodernde hohe Flammen auf dem brennenden Schiff und gewaltige dunkle Rauchwolken zu sehen, die in den Himmel steigen.

Während die 21 chinesischen Seeleute des Frachters gerettet werden konnten, gebe es keinen Kontakt zu den 32 Besatzungsmitgliedern des Tankers, der 136 000 Tonnen Öl aus dem Iran nach Südkorea transportiert habe, berichtete die Staatsagentur. Bei den 32 Vermissten handele es sich um 30 Iraner und 2 Bangladescher.

Der unter der Flagge Hongkongs für eine chinesische Schifffahrtsgesellschaft aus der Provinz Zhejiang fahrende Frachter sei hingegen nicht in Gefahr. Das 225 Meter lange Schiff habe 64.000 Tonnen Getreide geladen, die aus den USA in die südchinesische Provinz Guangdong transportiert werden sollten.

Die Ursache der Kollision war zunächst nicht bekannt. Nach dem Unglück gegen 20.00 Uhr Ortszeit am Samstag (13.00 Uhr MEZ) seien mehrere Rettungs- und Bergungsschiffe und Schlepper entsandt worden und am Sonntagmorgen im Unglücksgebiet im Ostchinesischen Meer eingetroffen, berichtete Xinhua. Auch Südkoreas Seenotrettung habe ein Schiff und ein Flugzeug ins Unglücksgebiet entsandt.

dpa

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