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Stolze Bayern mit Vorsätzen für 2013

München Stolze Bayern mit Vorsätzen für 2013

Real Madrid müsste es jetzt nicht unbedingt sein. Karl-Heinz Rummenigge & Co. mochten nach dem pflichtgemäßen Einzug des FC Bayern München in das Viertelfinale des DFB-Pokals nicht von Wunschgegnern für die nächsten Aufgaben sprechen.

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Die Spieler des FC Bayern München freuen sich schon auf das Jahr 2013. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

München. Aber bei der Champions-League-Auslosung am Donnerstag in Nyon ginge man dem letztjährigen Halbfinal-Gegner um Cristiano Ronaldo, Mesut Özil und Sami Khedira im Achtelfinale sicher gerne noch einmal aus dem Wege.

„Da sind wir gespannt“, sagte WM-Torschützenkönig Thomas Müller mit Blick auf die Auslosung, wo auch Duelle gegen den AC Mailand oder den FC Arsenal möglich sind. „Ich freue mich auf die Herausforderungen, die kniffligen Spiele, die K.o.-Spiele. Darauf arbeitet man als Fußballer hin“, betonte der 23-Jährige, nachdem er vorzeitig von 2015 bis 2017 beim Fußball-Rekordmeister verlängert hatte.

Ehe am 2. Januar die Vorbereitung wieder beginnt „kann die Mannschaft zufrieden Weihnachten feiern“, so Rummenigge. Mehr als ein kurzes Hochlegen der Füße in die Weihnachtsferien darf es aber nicht geben. „Wir haben aus dem letzten Jahr gelernt, dass wir kein Halleluja machen“, warnte Rummenigge. Ober-Mahner Matthias Sammer stimmte da mit ein. „Wir sind überall gut dabei, aber 'dabei' stand noch nie auf der Autogrammkarte“, erklärte der Sportvorstand. „Das letzte Jahr sollte uns ein warnendes Beispiel sein.“

Doch in dieser Saison - und nach zwei titellosen Jahren - wirken die Münchner anders als bei der damaligen Jahreswende. Sie sind noch entschlossener, noch fokussierter, noch hungriger. „Wichtig ist, dass wir weitermachen. Wir müssen uns endlich wieder mit Titeln belohnen“, forderte Toni Kroos nach einer beeindruckten Halbserie. Das 2:0 (1:0) im Achtelfinale des DFB-Pokals machte die nahezu volle Ausbeute perfekt; auch wenn es nicht glanzvoll war.

Nur zwei von 27 Pflichtspiele der Münchner gingen bis zur Winterpause verloren. „Ich kann mich nicht erinnern, dass eine Mannschaft so dominant war in der Hinrunde. Wir können stolz sein“, sagte Bastian Schweinsteiger. „Wir können stolz auf uns sein, aber wir wissen natürlich, dass wir noch nichts gewonnen haben und in der Rückrunde weiterhin Gas geben müssen.“

Beim letzten Auftritt des Fußball-Jahres und im 54. Pflichtspiel hatten die Münchner gegen wacker kämpfende, mutige, aber abschlussschwache Schwaben viel Mühe. Manuel Neuer vereitelte mit starken Paraden einen Gegentreffer, vorne trafen Mario Gomez (26.) und Xherdan Shaqiri (85.). Als der Pflichtsieg endlich und Dach und Fach war, mochte auch keiner mehr die Unbeherrschtheit von Franck Ribéry nach seiner Roten Karte (47.) wegen Tätlichkeit verteufeln.

„Das war keine Rote Karte. Und ich erwarte da auch, dass man beim DFB entsprechend - genauso wie es die Lex Dortmund gegeben hat - einsieht, dass es keine Rote Karte war“, sagte Rummenigge. Er spielte damit auf die Rote Karte von Dortmunds Marcel Schmelzer aus dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg an, als der BVB-Profi fälschlicherweise wegen eines Handspiels vom Platz gestellt worden war.

Rummenigge bemängelte nun den fehlerhaften Auftritt von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer. „Es ist nie einfach, wenn man mit Zehn gegen Zwölf spielt.“ Dass der Referee ein Münchner Tor durch Anatoli Timoschtschuk ebenso nicht gab wie einen möglichen Elfmeter für den FC Augsburg nach Handspiel von Dante, passte da ins Bild.

dpa

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