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Brennpunkte Sturmtief brachte Deutschland extreme Regenmengen
Nachrichten Brennpunkte Sturmtief brachte Deutschland extreme Regenmengen
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15:22 23.06.2017
Mit Bugwelle: Ein Rollerfahrer bahnt sich seinen Weg durch einen übefluteten Stadtteil in Hannover. Quelle: Peter Steffen
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Offenbach

Sturmtief „Paul“ hat Deutschland am Donnerstag zum Teil extreme Regenmengen und Windgeschwindigkeiten beschert. Besonders stark traf es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) den Vogelsberg in Hessen und das östliche Niedersachsen.

Im hessischen Neu-Ulrichstein fielen innerhalb einer Stunde 42 Liter auf den Quadratmeter. Gleichzeitig fegte eine Orkanböe mit einer Geschwindigkeit von 127 km/h über den Ort hinweg. In Hannover sowie in Plauen im Vogtland wurden 31 Liter Regen pro Stunde gemessen.

Zwischen Donnerstag- und Freitagmorgen fielen in Göttingen innerhalb von 24 Stunden 72 Liter Regen pro Quadratmeter, in Neu-Ulrichstein 71 Liter, im hessischen Diemelstadt und in Zielitz in Sachsen-Anhalt jeweils 58 Liter. Ungewöhnlich seien solche Regenmengen jedoch nicht. „Wenn eine Hitzewelle zu Ende geht, dann knallt es“, sagte ein DWD-Meteorologe am Freitag in Offenbach. Für das Wochenende erwarten die Wetterkundler nur noch im Süden Deutschlands starke Gewitter.

dpa

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