Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Suche nach Nazi-Goldzug in Polen bislang ohne heiße Spur
Nachrichten Brennpunkte Suche nach Nazi-Goldzug in Polen bislang ohne heiße Spur
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:20 18.08.2016
Anzeige
Walbrzych/Warschau

Bei der Suche nach einem angeblichen Nazi-Goldzug im niederschlesischen Walbrzych (Waldenburg) hat es bislang keinen Durchbruch gegeben.

Am ersten Tag der Grabungsarbeiten wollen die Hobby-Schatzgräber nach eigenen Angaben auf Fremdmaterial gestoßen sein. „Es handelt sich um Material, das dort normalerweise nicht in der Erde vorkommt, wie Tonscherben“, sagte Sprecherin Christel Focken am Mittwoch. Dies könne ein Hinweis auf einen zugeschütteten unterirdischen Tunnel sein, behauptete sie. „Das gibt uns Hoffnung.“ Dass sich das Material aber auch aus anderen Gründen in der Erde befinden könnte, schloss sie nicht aus.

Das Team rund um die Hobbyhistoriker Andreas Richter und Piotr Koper, die Zug und Tunnel auf Bodenradarbildern entdeckt haben wollen, hatte zunächst einen Live-Stream der Suche angekündigt. Dies sei nun aus juristischen Gründen nicht möglich, sagte Focken.

Seit den 1970er Jahren kursieren in der Region in Südwestpolen Gerüchte über den angeblichen Goldzug. Die Nazis sollen damit ihre Kriegsbeute vor der heranrückenden Sowjet-Armee versteckt haben. Beweise dafür gibt es aber keine. Experten aus Krakau zweifelten sogar daran, ob die Bodenaufnahmen des Schatzgräber-Duos echt seien.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mehr als 80 000 Menschen müssen vor einem Buschfeuer in Südkalifornien in Sicherheit gebracht werden. Rund 34 500 Häuser und Wohnungen würden evakuiert, teilte die zuständige Forstbehördemit.

17.08.2016

Die Türkei will rund 38 000 Häftlinge, die vor dem Putschversuch verurteilt wurden, freilassen.

17.08.2016

Nach Bekanntwerden vertraulicher Einschätzungen der Bundesregierung über die Türkei sorgt sich die Linksfraktion um den Schutz sensibler Daten im Anti-Terror-Kampf.

24.08.2016
Anzeige