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Brennpunkte Südkoreas Präsident fordert maximalen Druck auf Nordkorea
Nachrichten Brennpunkte Südkoreas Präsident fordert maximalen Druck auf Nordkorea
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09:42 07.08.2017
Der südkoreanische Präsident Moon Jae-In hofft auf maximalen Druck auf Nordkorea. Quelle: Yonhap
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Seoul

Im Streit um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm hat Südkoreas Präsident Moon Jae-In dazu aufgerufen, maximalen Druck auf Nordkorea auszuüben. Da Regime in Pjöngjang müsse „auf den richtigen Pfad“ geführt werden, sagte er in einem Telefongespräch mit US-Präsident Donald Trump.

Das Ziel der neuen UN-Sanktionen gegen Nordkorea müsse jedoch sein, das Land wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. 

Laut Angaben von Moons Sprecher hat der südkoreanische Präsident zudem vorgeschlagen, Südkoreas Verteidigungskapazitäten zu erweitern. Derzeit sieht das militärische Abkommen mit den USA vor, dass Südkorea ballistische Raketen mit einer Sprengladung von 500 Kilogramm entwickeln dürfe. Moon forderte, die Obergrenze auf 1000 Kilogramm zu verdoppeln. Präsident Trump habe den Vorschlag positiv aufgenommen, hieß es. 

In einer Erklärung des Weißen Hauses hieß es, beide Präsidenten hätten bekräftigt, dass Nordkorea eine ernsthafte und zunehmend wachsende Gefahr für die USA, Südkorea, Japan sowie die meisten Länder in der Welt sei. Die USA und Südkorea fühlten sich verpflichtet, die neue UN-Resolution in vollem Umfang umzusetzen.

Nordkorea hatte am 28. Juli trotz aller Verbote des UN-Sicherheitsrates eine Interkontinentalrakete getestet, die nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10 000 Kilometern hätte und damit das Festland der USA treffen könnte.

Als Reaktion verhängte der UN-Sicherheitsrat am Samstag einstimmig die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Pjöngjang. Diese sehen unter anderem Ausfuhrverbote auf Kohle, Eisen, Blei und andere Rohstoffe vor. Mit den neuen Sanktionen werden die ohnehin schon mageren Exporterlöse Nordkoreas nach US-Angaben um eine Milliarde Dollar (850 Millionen Euro) und so mindestens um ein Drittel gekürzt.

 

dpa

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