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Brennpunkte „Super Tuesday“: Bill im Wahllokal, Palin steht Schlange
Nachrichten Brennpunkte „Super Tuesday“: Bill im Wahllokal, Palin steht Schlange
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06:55 02.03.2016
Bill Clintons Auftritt in einem Wahllokal sorgt für Diskussion. Quelle: Jim Hollander
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Washington

Am „Super Tuesday“ wurden Fakten geschaffen. Aber auch daneben war einiges los. Ein Überblick:

Bill Clinton trinkt Kaffee

Bill Clinton ist wegen möglicherweise nicht ganz legaler Wahlkampfhilfe für seine Frau Hillary ins Gerede gekommen. Der Ex-Präsident tauchte in einem Wahllokal in Massachusetts auf, sprach mit Wahlhelfern, kaufte sich einen Becher Kaffee und ließ sich fotografieren. Der Bundesstaat war zwischen Hillary Clinton und Bernie Sanders schwer umkämpft. Wahlkampf im Wahllokal verstößt gegen die Regeln der Demokraten.

Chris Christie sucht die Bühne

Chris Christie, höchst erfolgloser Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, hat es am „Super Tuesday“ doch noch ins Rampenlicht geschafft. Quasi im „Vorprogramm“ des von dem Gouverneur aus New Jersey inzwischen unterstützten Donald Trump betrat er die Bühne in Florida und kündigte den Favoriten bei der Presse an. Es wird spekuliert, ob Christie auf den Posten des Vizepräsidenten schielt, sollte Trump zum Präsidenten gewählt werden.

Sarah Palin steht Schlange

Vor einigen Wochen erklärte Sarah Palin höchst medienwirksam ihre Unterstützung für Donald Trump, verschwand dann aber wieder von der Bildfläche. Am Wahltag postete sie ein Bild auf ihrem Facebook-Profil, das sie beim Schlange stehen zeigt. Dazu schrieb sie: „Warte in einer sehr, sehr langen Schlange, um meine Stimme für Donald Trump abzugeben.“ Sie wirkte sehr begeistert.

Die ehemalige Gouverneurin von Alaska hat Ambitionen auf einen Kabinettsposten erkennen lassen. Sie könne sich vorstellen, unter Trump Energieministerin zu sein, hatte die Vorzeigefrau der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung in einem Interview erklärt. Das war allerdings noch im vergangenen Herbst.

Ben Carson gibt nicht auf

Ben Carson landete bei den Republikanern am „Super Tuesday“ nach bisherigem Stand nur auf den hinteren Plätzen. Aufgeben will er trotzdem nicht. Dazu sei er noch nicht bereit, erklärte er bei einer Rede in Baltimore. Der Ex-Neurochirurg war bislang meist mit kontroversen Aussagen hervorgestochen. Am Wahltag rief er die anderen Bewerber laut einer Mitteilung an und bat um ein Treffen vor der nächsten TV-Debatte. Es gehe ihm darum, dass bei dem Event am Donnerstag ernsthaft diskutiert werde und sich die Bewerber nicht wieder nur gegenseitig angriffen, hieß es.

dpa

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