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THAAD, Patriot, Aegis: Raketenabwehr in Südkorea und Japan

Hintergrund THAAD, Patriot, Aegis: Raketenabwehr in Südkorea und Japan

Raketenabwehrsysteme dienen Südkorea und Japan als potenzielle Schutzschilde gegen die Bedrohung durch Nordkorea.

Test des Raketen-Abwehrsystems THAAD: Das System dient der Abwehr von Kurz- und Mittelstreckenraketen und zielt auf die Bedrohung durch Nordkorea.

Quelle: Ralph Scott/department Of Defense

Seoul/Tokio. Raketenabwehrsysteme dienen Südkorea und Japan als potenzielle Schutzschilde gegen die Bedrohung durch Nordkorea. Die beiden ostasiatischen Länder haben noch einmal deutlich aufgerüstet:

SÜDKOREA: Im April hat Südkorea mit der Aufstellung des Raketenabwehrsystems THAAD begonnen. Die amerikanischen Abfangraketen sollen feindliche Kurz- und Mittelstreckenraketen abfangen können. Sie zerstören die Rakete durch Aufprall - innerhalb oder oberhalb der Erdatmosphäre bis in 150 Kilometer Höhe. THAAD steht für „Terminal High Altitude Area Defense“. Die 6,17 Meter langen Raketen werden von Lastwagen aus abgefeuert.

Südkorea hat seit 1994 schon die auch von der Bundeswehr eingesetzten Patriot-Abwehrraketen stationiert. Wegen der Fortschritte Nordkoreas in der Raketentechnologie war aber ein fortschrittlicheres Schild und Radarsystem notwendig, das mit schnelleren Geschwindigkeiten umgehen kann und jetzt zusätzlich schützen soll.

JAPAN: Auch Japan verteidigt sich mit zwei Abwehrsystemen. Auf See sind Zerstörer mit Abfangraketen im Einsatz, die von dem modernen Aegis-System gesteuert werden. Als zweite Verteidigungslinie sind Patriot-Raketenabwehrsysteme (PAC-3) in Tokio und anderen Orten stationiert, unter anderem um japanische und amerikanische Militäreinrichtungen.

Nach der Drohung Nordkoreas, Raketen in Richtung der US-Pazifikinsel Guam abschießen zu können, wurden jetzt in vier westjapanischen Präfekturen weitere PAC-3-Abfangraketen aufgestellt. Die Patriots dürften nicht in der Lage sein, eine nordkoreanische Interkontinentalrakete abzuschießen, sollen aber davor schützen, dass der Flugkörper vielleicht versagt und auf Japan abstürzt.

dpa

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