Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Terror in Barcelona: Was wir wissen - und was nicht

Fakten-Check Terror in Barcelona: Was wir wissen - und was nicht

Terror in Spanien. Einen Tag nach der Lieferwagen-Attacke auf Barcelonas Flaniermeile war der Haupttäter weiter auf der Flucht.

Voriger Artikel
Bericht: Mindestens ein Toter bei Messerattacke in Turku

Ein Sanitäter behandelt einen verletzten Mann.

Quelle: Oriol Duran

Barcelona. Terror in Spanien. Einen Tag nach der Lieferwagen-Attacke auf Barcelonas Flaniermeile war der Haupttäter weiter auf der Flucht.

WAS WIR WISSEN

DIE ANSCHLAG IN BARCELONA: Ein Lieferwagen raste gegen 17.00 Uhr auf der Flaniermeile Las Ramblas im Zickzack in Menschengruppen hinein. Nach Medienangaben legte der Fahrer gut 550 Meter zurück und flüchtete zu Fuß.

DER TATORT: Las Ramblas ist eine knapp 1,3 Kilometer lange Promenade im Zentrum der Stadt. Sie führt von der Plaça de Catalunya im Norden bis zum Alten Hafen am südlichen Ende. Mit seinen historischen Häusern, der alten Markthalle und dem Liceu-Opernhaus sowie den Blumenhändlern und Straßenkünstlern zählt der Boulevard zu den Hauptattraktionen für Touristen

DAS TATFAHRZEUG war ein gemieteter weißer Lieferwagen. Ein zweiter Transporter, mit dem der oder die Attentäter womöglich hätten fliehen wollen, wurde Zeitungsberichten zufolge nahe Barcelona gefunden.

VORFALL IN CAMBRILS: In dem Badeort südwestlich von Barcelona erschossen die Einsatzkräfte fünf mutmaßliche Terroristen. Nach Medienangaben waren die Männer in einem Wagen von der Polizei kontrolliert worden. Auf der Flucht fuhren sie Passanten an, eine Frau kam ums Leben. Bei den Sprengstoffgürteln der Verdächtigen handelte es sich der Polizei zufolge um Attrappen. Die Behörden vermuten einen Zusammenhang zwischen den Taten in Barcelona und Cambrils sowie einer Explosion in der Ortschaft Alcanar.

VORFALL IN ALCANAR: In der Ortschaft in der Provinz Tarragona war am Mittwoch bei der Explosion in einem Wohnhaus ein Mensch ums Leben gekommen, sieben weitere wurden verletzt. Es gebe „klare“ Verbindungen zu dem Anschlag in Barcelona, sagte der katalanische Polizeichef. Nach Medienberichten wurden in dem Haus etwa 20 Gasflaschen gelagert. Dort sei der Anschlag von Barcelona vermutlich vorbereitet worden.

DIE OPFER: Ingesamt wurden 14 Menschen getötet und etwa 100 verletzt. Die Opfer von Barcelona und Cambrils sollen aus 34 Ländern stammen. Die Zahl zur den Nationalitäten war noch vorläufig.

FESTNAHMEN: Bis zum Abend nahm die Polizei vier Verdächtige fest - In Ripoll 100 Kilometer nördlich von Barcelona, in Cambrils und in Alcanar. Nach dem Haupttäter, dem Fahrer des Lieferwagens wurde noch gefahndet.

DEUTSCHE OPFER: Nach Angaben des Auswärtigen Amts wurden 13 Deutsche teils lebensgefährlich verletzt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch unter den 13 Todesopfern deutsche Staatsangehörige seien, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer. Das ZDF berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise von drei deutschen Todesopfern.

SELBSTBEZICHTIGUNG: Die IS-Terrormiliz reklamierte laut ihrem Sprachrohr Amak den Terroranschlag für sich. Von den Behörden in Spanien gab es dazu zunächst keine Äußerungen.

WAS WIR NICHT WISSEN

WER IST DER HAUPTTÄTER? Bei dem Mann könnte es sich nach übereinstimmenden Berichten der spanischen Presse um den 17-jährigen Moussa Oukabir aus Ripoll handeln. Dafür gab es aber keine offizielle Bestätigung.

WAS IST DAS MOTIV? Die spanische Polizei spricht von einem Terroranschlag. Die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group berichtete, Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hätten in sozialen Netzwerken den Anschlag in Barcelona ähnlich gefeiert wie seinerzeit die Attacke in Manchester.

WAS SIND DIE HINTERGRÜNDE DES VORFALLS IN CAMBRILS? Die Ermittler prüfen, ob die Täter die Attacke in Barcelona nachahmen wollten. Das mögliche Anschlagziel, die Strandpromenade Paseo Marítimo, ist voller Bars und Discos.

BEFAND SICH DAS ZENTRUM DER TERRORZELLE IN ALCANAR? Dies berichtete die Zeitung „El País“. Die Polizei vermute, dass in dem durch eine Explosion zerstörten Gebäude im äußersten Süden der Region Katalonien ein Sprengsatz gebaut wurde, so das Blatt. Die Polizei sprach bislang nur von „klaren“ Verbindungen.

dpa

Voriger Artikel
Mehr aus Brennpunkte
Bei der Europameisterschaft der Schlauchboot-Retter in Scharbeutz treten 40 Mannschaften aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Großbritannien, Polen und den Niederlanden gegeneinander an.
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den September 2017.

Bundestagsparteien haben sich für eine Verlängerung der Wahlperiode von vier auf fünf Jahre ausgesprochen. Eine gute Idee?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr