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Brennpunkte Todesschütze in kanadischer Schule war erst 17
Nachrichten Brennpunkte Todesschütze in kanadischer Schule war erst 17
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08:27 25.01.2016
An der örtlichen Highschool der Kleinstadt La Loche im Norden Kanadas waren vier Menschen erschossen und sieben weitere verletzt worden. Quelle: Wikipedia/Kayoty/dpa
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La Loche

Erst 17 soll der Schütze gewesen sein, der in einer kanadischen Kleinstadt vier Menschen erschossen hat.

Nach den Schüssen in einer Schule und einem nahegelegenen Haus wird dem Jugendlichen vierfacher Mord, versuchter Mord in sieben Fällen und unerlaubter Schusswaffenbesitz zur Last gelegt, wie die Polizei mitteilte. Das Tatmotiv sei weiter unklar. Kommende Woche soll der 17-Jährige erstmals vor Gericht erscheinen.

In La Loche im Norden Kanadas hatte ein bewaffneter Angreifer am Freitag vier Menschen erschossen und sieben weitere verletzt. Eine 21-jährige Lehrerin und ein 35 Jahre alter Kollege wurden tot in der Schule gefunden. Später entdeckten Polizisten in einem nahegelegenen Haus die Leichen von zwei 13 und 17 Jahre alten Brüdern. Inwiefern eine persönliche Verbindung zu dem Täter besteht, war zunächst unklar.

Mehrere Polizisten hatten den mutmaßlichen Täter durch das Schulgebäude verfolgt, bevor er sich schließlich ergab, berichtete der TV-Sender CBC unter Berufung auf Polizeichef Grant St. Germaine. Bei der Festnahme habe er eine geladene Schusswaffe bei sich getragen.

Die abgelegene, 2600 Einwohner zählende Ortschaft La Loche liegt in der kanadischen Taiga im Zentrum des Landes gut 400 Kilometer nordöstlich von Edmonton. Die betroffene Schule besuchen etwa 900 Schüler vom Vorschulalter bis zur zwölften Klasse. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich nach Polizeiangaben rund 150 Schüler und Angestellte in der High School, wie CBC berichtete.

Anders als im Nachbarland USA sind die Waffengesetze in Kanada vergleichsweise streng. Das bislang schwerste Schulmassaker ereignete sich 1989 an einer Fachhochschule in Montreal, als ein 25-Jähriger 14 Studentinnen erschoss und 13 weitere Frauen verletzte, bevor er sich selbst das Leben nahm. In einem Schreiben nannte er seinen Hass auf Feministinnen als Motiv.

dpa

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