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Brennpunkte Trauer um Poplegende Prince: „Wir haben eine Ikone verloren“
Nachrichten Brennpunkte Trauer um Poplegende Prince: „Wir haben eine Ikone verloren“
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16:32 22.04.2016
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Chanhassen

Der überraschende Tod des Popmusikers Prince hat bei Freunden, Kollegen und Fans Schock, Trauer und Bestürzung ausgelöst. Überall auf der Welt wurden zu Ehren des „Purple Rain“-Sängers spontane Gedenkenfeiern abgehalten und Gebäude lilafarben angestrahlt.

Auch das Empire State Building in New York leuchtete in der Nacht zum Freitag lila. „Heute haben wir eine kreative Ikone verloren“, hieß es in einer in Washington verbreiteten Mitteilung von US-Präsident Barack Obama und seiner Frau Michelle.

„Sein Talent war grenzenlos“, würdigte Mick Jagger (72) den verstorbenen Kollegen in einem Facebook-Eintrag. „Er war einer der einzigartigsten und spannendsten Künstler der letzten 30 Jahre.“ Sängerin Madonna (57) schrieb bei Instagram zum Tod von Prince: „Er hat die Welt verändert. Ein wahrer Visionär.“

Soul- und R&B-Legende Stevie Wonder (65) sagte in einem emotionalen Interview mit dem US-Sender CNN über seinen Freund und Kollegen Prince: „Er liebte die Musik leidenschaftlich.“

Zahlreiche Menschen hinterließen Blumen und Abschiedsgrüße vor dem Haus des Sängers in Chanhassen im US-Bundesstaat Minnesota, wo Prince im Alter von 57 Jahren gestorben war.

Die Todesursache der Poplegende werde derzeit untersucht, teilte der stellvertretende Sheriff Jason Kamerud der Deutschen Presse-Agentur mit. Das Autopsieergebnis könnte „in wenigen Tagen“ vorliegen. Erst vor wenigen Tagen war der Musiker im Krankenhaus gewesen, nachdem sich sein Zustand nach einer Grippe verschlechtert hatte. 

Polizeiangaben zufolge war am Donnerstagvormittag ein Notruf von den Paisley Park Studios eingegangen, wo der Künstler regungslos in einem Aufzug gefunden worden sei.

Der 1958 in Minneapolis geborene Prince galt als einer der bedeutendsten Musiker der vergangenen Jahrzehnte. Von ihm stammen Welthits wie „Purple Rain“, „Sign O' The Times“, „Kiss“ und „When Doves Cry“. Sein Tod führte zu einem neuen Run auf seine Musik, die vielfach aus dem Internet geladen wurde.

Vor dem Anwesen des Sängers, bei einer spontanen Straßenparty organisiert vom Regisseur Spike Lee in Brooklyn und vor dem Musikclub „First Avenue“ in Minneapolis versammelten sich Fans und feierten mit Musik von Prince die Nacht durch. In dem Club „First Avenue“ hatte der Sänger den 1984 erschienenen Film „Purple Rain“ gedreht.

Der 27-jährige Asher Wade hatte sich zum Zeichen der Trauer eine lila Träne auf die Wange gemalt. „Ich bin mit seiner Musik aufgewachsen“, zitierte ihn der Sender. „Es bricht mir das Herz.“

dpa

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