Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Turnhalle in Attendorn dient als Flüchtlingsunterkunft
Nachrichten Brennpunkte Turnhalle in Attendorn dient als Flüchtlingsunterkunft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:57 04.02.2016
Das Erstaufnahmeauflager für Flüchtlinge in Attendorn. Quelle: Bernd Thissen
Anzeige
Attendorn

Die am Donnerstag von der Polizei durchsuchte Turnhalle im nordrhein-westfälischen Attendorn wird seit September 2015 als Flüchtlingsunterkunft genutzt. In dem kreisrunden Gebäude können bis zu 200 Menschen untergebracht werden.

Zuletzt waren es nach Auskunft der Bezirksregierung Arnsberg 71 Personen. Betrieben wird die Unterkunft vom Kreis Olpe. Flüchtlinge bleiben im Schnitt 14 Tage und werden dann anderen Unterkünften zugewiesen. Wohin sie kommen, können die Bewohner sich nicht selbst aussuchen.

Die Halle soll Ende Februar wieder für die Kommune nutzbar sein. „Wir sind insofern betroffen, als dass da auch unser Schulsport stattfindet und Vereine trainieren“, sagt Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil (SPD). Die Rundturnhalle liegt in einem Wohngebiet, gegenüber ist eine Gemeinschaftshauptschule, ein paar Meter weiter ein Sportplatz.

Attendorn hat 25 000 Einwohner. Die Stadt liegt in der Nähe mehrerer Talsperren im grünen Sauerland im Süden von Nordrhein-Westfalen. Köln ist Luftlinie 70 Kilometer entfernt, nach Dortmund sind es 53 Kilometer.


Stadt: Flüchtlinge in Attendorn

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat eine politische Lösung sowie mehr humanitäre Hilfen für das Bürgerkriegsland Syrien gefordert.

04.02.2016

Die mutmaßlichen Mitglieder der aufgeflogenen islamistischen Terrorzelle haben verschlüsselt kommuniziert.

04.02.2016

Im Zusammenhang mit der Anti-Terror-Razzia gegen vier algerische Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat haben die Behörden keine konkreten Hinweise auf geplante Anschläge gegen Karnevalsumzüge.

04.02.2016
Anzeige