Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Vater soll Achtjährigen und sich selbst umgebracht haben
Nachrichten Brennpunkte Vater soll Achtjährigen und sich selbst umgebracht haben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:08 30.03.2016
Anzeige
Frankfurt/Main

Ein 40 Jahre alter Mann aus Frankfurt soll seinen kleinen Sohn ermordet und sich selbst getötet haben. Die Leiche des achtjährigen Jungen war am Ostermontag in einem parkenden Auto gefunden worden, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Bei der Fahndung nach dem Vater wurde dessen Leiche in einem Kleingarten in der Nähe entdeckt.

Der 40-Jährige hatte seinen Sohn am Gründonnerstag von der Schule abgeholt. Seither fehlte von beiden jede Spur. Die Mutter des Kindes gab eine Vermisstenanzeige auf. Nachdem der tote Junge gefunden worden war, wurde der Vater wegen Mordverdachts gesucht. Sein Motiv war zunächst unklar.

Einem Passanten fiel das Auto am Frankfurter Rebstockpark auf - es stand schon mehrere Tage auf dem Parkplatz. Auf dem Rücksitz des Autos mit Groß-Gerauer Kennzeichen entdeckten die Ermittler dann die Kinderleiche.

Wie das Kind starb, sagten die Ermittler zunächst nicht. Beide Leichen wurden von der Gerichtsmedizin untersucht. Unklar war zunächst auch, wann der Junge starb und wie viel später der Vater. Der 40-Jährige, seine Frau und der Junge - das einzige gemeinsame Kind - waren in Frankfurt an einer Adresse gemeldet.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein rätselhafter Fall dreier Leichen in einem Schwimmbad beschäftigt die Polizei in Bergheim bei Köln. Das Schwimmbad liegt in einer Wohnanlage. Wer die Toten sind, steht noch nicht fest.

30.03.2016

Wieder Fliegen ohne Angst vor Ebola. Alle Notvorschriften wegen der bislang schwerste Virusepidemie dieser Art sind aufgehoben. Was bleibt, ist die Erinnerung an die Toten - und ein Versagen der WHO.

29.03.2016

Ein doppelter Irrtum des Fahrdienstleiters ist vermutlich Ursache des Zugunglücks von Bad Aibling mit elf Toten. „Menschliches Versagen“, und das in tragischer Verkettung - wie konnte es dazu kommen?

30.03.2016
Anzeige