Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Viele Schulkinder sterben bei Busunfall in Indien
Nachrichten Brennpunkte Viele Schulkinder sterben bei Busunfall in Indien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:33 19.01.2017
Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache. Quelle: Kk Productions
Anzeige
Neu Delhi

Mindestens zwölf Schulkinder und der Fahrer eines Schulbusses sind bei einem schweren Busunfall in Nordindien getötet worden. Weitere 24 Kinder wurden verletzt, 13 davon schwer.

Das bestätigte Daljit Singh Chawdhary, ein leitender Polizeibeamter des betroffenen Bundesstaats Uttar Pradesh. Laut Polizei war der Schulbus mit etwa 50 Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren in der Nähe der Ortschaft Aliganj im Distrikt Etah auf einer Landstraße unterwegs, als er am frühen Morgen mit einem Lastwagen kollidierte.

Die Polizei nannte starken Nebel als mögliche Unfallursache. Lokale Medien berichteten, der Fahrer des Lastwagens sei zu schnell gefahren und deshalb in den Schulbus gerast.

Premierminister Narendra Modi äußerte sich kurz nach dem Unfall auf dem Kurznachrichtendienst Twitter: „Ich teile den Schmerz der Familien, die diesen Verlust erlitten haben und nehme Anteil am Tod der jungen Kinder.“

Indien ist das Land mit den meisten Verkehrstoten der Welt. Die häufigsten Ursachen für Unfälle sind marode Straßen, zu alte Fahrzeuge, überfüllte Verkehrswege und Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit. Nach Angaben des indischen Verkehrsministeriums gab es im Jahr 2015 fast eine halbe Million Unfälle auf Indiens Straßen, bei denen beinahe 146 000 Menschen starben.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine Lawine hat in Italiens Erdbebenregion ein vierstöckiges Hotel bis zum Dach verschüttet und nach offiziellen Angaben zahlreiche Menschen in den Tod gerissen.

19.01.2017

Teheran (dpa) – Ein siebzehnstöckiges Einkaufsgebäude ist in Irans Hauptstadt Teheran nach einem Großbrand eingestürzt. Die Zahl möglicher Opfer ist noch unklar.

19.01.2017

Der Ex-VW-Chef ist ein technischer Perfektionist, Ingenieure und Designer bewunderten und fürchteten ihn gleichermaßen. Dann kam „Dieselgate“ - und Martin Winterkorn musste gehen. Für Volkswagen hat er viel geleistet, aber nun ermittelt auch der Staatsanwalt.

19.01.2017
Anzeige