Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Viele offene Fragen nach Verbrechen in Duisburg
Nachrichten Brennpunkte Viele offene Fragen nach Verbrechen in Duisburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:45 01.06.2015
Ein Polizist betritt das Haus, in dem zuvor ein Mann getötet und eine Frau schwerverletzt wurden. Quelle: Roland Weihrauch
Anzeige
Duisburg

Nach dem Fund eines toten Mannes und einer schwer verletzten Frau in Duisburg sind die Hintergründe des Verbrechens weiter unklar. Auch einen Tag nach der Gewalttat hatte die Polizei noch keinen Verdächtigen gefasst.

Zum Ablauf der Tat schweigen sich die Ermittler weitgehend aus. Eine Frau habe sich gemeldet und von Schüssen und einem lautstarken Streit berichtet.

Die verletzte Frau war am Sonntag nach einem Notruf vor einem Mehrfamilienhaus gefunden und anschließend notoperiert worden. Berichte, wonach die Frau schwanger war, stellten sich als falsch heraus. „Die Frau war nicht schwanger“, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Den Toten hatten die Ermittler am Sonntagmittag in einer Wohnung in dem Mehrfamilienhaus in Duisburg-Marxloh gefunden. Noch am Montag sollte die Leiche obduziert werden. Dann könne geklärt werden, ob der Tote Schusswunden oder andere Verletzungen aufweise, sagte ein Sprecher.

In welchem Verhältnis der Tote und die Verletzte zueinanderstanden, wollte die Polizei nicht sagen. Auch zum Alter der beiden machten die Ermittler keine Angaben.

Eine Großfahndung der Polizei unmittelbar nach dem Verbrechen war am Sonntag erfolglos geblieben. Die Ermittler setzten dabei rund 20 Streifenwagen und einen Hubschrauber ein. Auch ein in der Nähe des Wohnhauses gelegener Park sei durchkämmt worden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Weg mit Wuchermieten: Seit Montag kann in angespannten Wohnungsmärkten die Mietpreisbremse greifen. Zuerst kommt sie in Berlin, im Juli soll dann Nordrhein-Westfalen folgen. Was ändert sich noch?

01.06.2015

Die Mietpreisbremse soll sprunghafte Mieterhöhungen vor allem in Großstädten vermeiden. Derzeit müssen Neumieter oft deutlich mehr für eine Wohnung zahlen als ihre Vormieter.

01.06.2015

Als einer von wenigen ausländischen Politikern fährt Steinmeier in den Gazastreifen. Fast ein Jahr nach Kriegsende ist die Lage in dem Palästinensergebiet immer noch katastrophal. Die Hoffnung ruht auf einem Abkommen mit Israel - groß ist sie nicht.

02.06.2015
Anzeige