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Wahl für Verfassungsreform in Venezuela hat begonnen

Weitere Eskalation befürchtet Wahl für Verfassungsreform in Venezuela hat begonnen

Für Präsident Maduro ist es das Vehikel für Frieden, seine Gegner fürchten die Errichtung einer Diktatur. Die Lage in Venezuela vor der Wahl einer Verfassungsgebenden Versammlung ist hochexplosiv - und die Opposition rüstet zum Wahltag zu einer neuen Stufe ihres Kampfes.

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro bei einer Veranstaltung der Regierung. Venezuela wählt die Verfassungsgebende Versammlung des Landes neu.

Quelle: Ariana Cubillos

Caracas. In Venezuela hat die umstrittene Wahl der 545 Mitglieder einer Verfassungsgebenden Versammlung begonnen. 19,4 Millionen Menschen sind zur Wahl aufgerufen, 5500 Kandidaten bewerben sich.

Bereits in der kommenden Woche soll die Versammlung ihre Arbeit beginnen und zwar im Parlament, in dem seit 2016 die Opposition die Mehrheit hat. Dort sollen auch die abgehängten Bilder des Begründers des Sozialismus-Projekts, Hugo Chávez, wieder aufgehängt werden.

Durch die von Präsident Nicolás Maduro verfügte Zusammensetzung wird mit einer klaren Mehrheit für das sozialistische Lager gerechnet. Die Opposition fürchtet eine dauerhafte Entmachtung des Parlaments und die Errichtung einer Diktatur wie in Kuba. Es gibt Hinweise, dass die Verfassungsversammlung das Parlament dauerhaft ersetzen soll.

Ein Bündnis aus rund 20 Oppositionsparteien hat zum Boykott der Wahl aufgerufen und will stattdessen mit neuen Massenkundgebungen den Wahlprozess stören. Das Bündnis warnt vor Wahlfälschungen, auch um den Rückhalt für die Verfassungsreform zu verfälschen. Mitte Juli sprachen sich in einer Befragung 7,5 Millionen gegen die Pläne aus.

Gewählt werden 364 kommunale Vertreter, dazu acht indigene Vertreter und 173 Mitglieder aus Sektoren, die vorwiegend den Sozialisten nahestehen: Arbeiter, Studenten, Rentner, Bauern. Um die Wahl zu sichern, sollen 232 000 Sicherheitskräfte im Einsatz sein. Beobachter erwarten eine weitere Eskalation im Land mit den größten Ölreserven der Welt. Bei den Protesten und Unruhen starben bisher 113 Menschen.

dpa

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