Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Was geschieht mit den Fipronil-Hühnern?
Nachrichten Brennpunkte Was geschieht mit den Fipronil-Hühnern?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:43 04.08.2017
Legehennen in einem typischen Massenbetrieb. Quelle: Julian Stratenschulte
Anzeige
Amsterdam

Wegen der Belastung mit dem Insektizid Fipronil müssen allein in den Niederlanden täglich 5,5 Millionen Hühnereier vernichtet werden. Doch was geschieht mit den Legehennen? Auch ihr Fleisch ist mit dem Wirkstoff belastet.

Die Produzenten haben drei Möglichkeiten, wie der niederländische Verband der Geflügelzüchter mitteilte:

Schlachten: Die Hühner werden notgeschlachtet und das Fleisch wird entsorgt. Das ist das wahrscheinliche Schicksal für die Hennen, die älter und schwer belastet sind.

Diät: Die Legehennen können auf Diät gesetzt werden. Wenn sie weniger Kalorien zu sich nehmen, verlieren sie Federn und Fett und damit auch Reste des schädlichen Insektizids. Das Entgiften dauert nach Schätzung von Experten aber mindestens sechs Wochen.

Abwarten: Bei Legehennen, in deren Eiern nur sehr geringe Spuren von Fipronil gefunden wurden, kann man auch einfach abwarten. Experten gehen davon aus, dass die Hühner dann ohne weitere Maßnahmen in etwa zwei Wochen wieder schadstofffrei sind.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein Tourist aus Deutschland ist im US-Bundesstaat Nevada bei einem Tandem-Fallschirmsprung tödlich verunglückt. Das berichten US-Medien unter Berufung auf den örtlichen Sheriff.

04.08.2017

An einen Trump-Urlaub wird mancher den Wunsch knüpfen, es möge ruhiger zugehen in der Weltpolitik. Die Hoffnung könnte trügen. Denn die Probleme bleiben - und ob Trump auch twitterfrei macht?

04.08.2017

Die Debatte um die Zukunft des Diesels und mögliche Fahrverbote macht vielen Autobesitzern Sorgen. Es geht um praktische Fragen, aber auch ums Geld - mit Folgen für die Händler.

04.08.2017
Anzeige